Gestaltung, Geschwindigkeit und andere praktische Dinge für deine Website: Tipps für Praktiker.

  • Gestaltung und Geschwindigkeit
  • als Ausdruck von Kundenfreundlichkeit.

In diesem Artikel geht es um ganz einfache, geradezu handwerkliche Tipps für eine bessere Konversionsrate. Wie immer hält ein Auftrag alle Details zusammen, nämlich dieser:

Mach es deinem Kunden einfach.

Unser Gehirn mag es schnell und bequem – nicht erst seit dem Internet. Doch informationsüberladen wie wir heute sind, gilt dies umso mehr.

Fünf einfache Tipps, damit du mehr Kunden mit deiner Website gewinnst

 

Lieber ein großes Foto als viele kleine

Menschen interessieren sich für Menschen. Deshalb wirken Fotos von Menschen immer stärker als Fotos von Dingen und stärker als Grafiken.

Studien haben gezeigt, dass auch die Größe zählt. Große Fotos ziehen mehr Aufmerksamkeit auf sich als kleine (1). Bau deshalb deine Seite nicht zu kleinteilig auf. Am besten verwendest du Fotos, auf denen du deinen Betrachter direkt ansiehst. Dies wirkt einladend und zieht automatisch die Blicke an. Mit der Blickrichtung auf deinen Fotos kannst du außerdem beeinflussen, wohin dein Besucher als nächstes schaut (2).

Zum Weiterlesen
(1) Wes MacDowell, 8 Ways to Increase Website Conversions, 6.6.2017
(2) Die Psychologie des Webdesign: Worauf Nutzer als erstes achten, t3n digital pioneers, 6.6.2017

Auffällige Farbe für den Call-to-Action-Button

Dein Call-to-Action-Button wird leicht übersehen. Sorge deshalb dafür, dass dein Button innerhalb einer farblich harmonisch gestalteten Seite eine eigene, auffällige Farbe bekommt. Es hat einen Grund, weshalb viele Buttons groß, auffällig und rot oder orange gesetzt sind.

Zum Weiterlesen
Die Gesetze der Aufmerksamkeit, KommDesign, 6.6.2017

 

Entrümpele deine Navigationsleiste

Auch der nächste Tipp ist nicht neu, aber bewährt: Deine Navigationsleiste sollte nicht mehr als sechs Optionen anbieten. Wenn du mit weniger auskommst, umso besser.

Für ein solches Maß an Vereinfachung musst du deine Seite schon sehr straff organisieren – gerade wenn du mit einem Trainerteam arbeitest oder schon lange im Geschäft bist. Hast du schon einmal daran gedacht, deine Navigation aufzuteilen? (1): Nimm die zwei, drei wichtigsten Seiten in die Top-Navigation oben am Kopf der Seite auf. Für die übrigen Seiten bietest du ein Navigationsmenü am Fuß deiner Website an. Auch ein Drop-Down-Menü ist hilfreich (Was ist das?).

Zum Weiterlesen
(1) Wes MacDowell, 8 Ways to Increase Website Conversions, 6.6.2017
Torsten Reichardt, Online Marketing Crash Kurs, Struktur und Navigation, 6.6.2017

 

Formulare: So viel wie nötig, so wenig wie möglich

Was würden wir nicht alles gerne von unseren Kunden wissen! Die Versuchung ist groß, gleich mit dem Formular all das abzufragen, was immer im Dunklen liegt.

Doch versetze dich in deinen Besucher: Wie begeistert bist du, wenn du per Formular ausgefragt wirst? Die Anmeldung als solche ist bereits eine Hürde, die deinen Besucher fordert. So ohne weiteres gibt er seine E-Mail-Adresse nicht heraus. Ihn über Gebühr auszufragen, schreckt ihn ab.

Deiner Neugier steht außerdem das Konzept der Datensparsamkeit entgegen, festgegschrieben im Bundesdatenschutzgesetz. Es mahnt uns, nur die personenbezogenen Daten abzufragen, die wir unmittelbar brauchen. Das ist wenig: Für einen Newsletter benötigst du genau genommen nur die E-Mail-Adresse an sich. Schon die Anrede und der Name sind freiwillige Angaben.

Überlege dir außerdem bitte, wo du wirklich ein Formular brauchst. Ich mag es nicht, wenn ich für die reine Kontaktaufnahme ein Formular ausfüllen muss und zwar mit allen Angaben, die ohnehin in meinem eMail-Impressum stehen. Wieso kann ich nicht einfach eine eMail schicken? Das finde ich wenig kundenorientiert.

Zum Weiterlesen
Gidon Wagner, 9 Tipps für Kontaktformulare, die Ihre Website Conversion in die Höhe schnellen lassen, 6.6.2017
Datenvermeidung, Datensparsamkeit, Wikipedia, 6.6.2017

 

Deine Website beschleunigen

Eine schnell geladene Website empfindet dein Besucher als angenehm. Geschwindigkeit zahlt auf die Kundenfreundlichkeit ein. Zugleich ist sie seit 2010 sogar ein Rankingfaktor bei Google: Eine krude Programmierung, Fehler in deinem Code, schlecht komprimierte Fotos, zu viele Plugins, Spielerei und Deko verlangsamen deine Seite. Die Einzelheiten wiegen oft nicht schwer. Die Summe macht‘s.

Deine Seite sollte in weniger als zwei Sekunden geladen sein. Eine Sekunde gilt als gut. Noch kürzere Ladezeiten sind super (3). Wenn du deine Seite beschleunigen möchtest, kann ich dir den Dienst von onpage.org empfehlen. Onpage.org wertet deine Seite aus und gibt dir Tipps für die Optimierung – schön Stück für Stück, so dass du die Empfehlungen nach und nach abarbeiten kannst. Hier geht es zum kostenlosen Test und zur Anmeldung.

Zum Weiterlesen
(3) PageSpeed Optimierung: Wie kann ich die Ladezeit meiner Webseite verbessern?, 6.6.2017

 

Teil 3 der Reihe: Kunden gewinnen mit der Website
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