Social-Media-Plattformen: Stehst du auf einem Bein?

Social-Media-Plattformen: Stehst du auf einem Bein?

Wenn Social-Media-Plattformen schließen – was dann? Risiken abwenden

„Bestimmt hat jeder schon mal was gekauft, das er hinterher bedauert hat“, sagt mein Freund. „Aber Elon Musk schießt den Vogel ab.“ Mit Peanuts hat der neue Twitter-Inhaber nichts am Hut. Ob Erfolg oder Scheitern – er tut’s im großen Stil.

Während die Welt dem Spektakel ungläubig oder fasziniert folgt, bin ich froh, schon vor Monaten meinen Twitter-Account geschlossen zu haben. Denn wer bisher für die eigene Vermarktung seine Fanbase bei Twitter pflegte, schaut nun fragend auf seinen Kanal: Wie lange wird es Twitter noch geben? Angeblich plant ein Rechtsanwalt eine Klage, weil Twitter mangels Personal Hatespeech nicht mehr regulieren kann. Kann man sich dort mit gutem Gefühl überhaupt noch sehen lassen?

Social-Media-Plattformen steigen auf und gehen wieder

Die Situation erleben wir nicht zum ersten Mal: Google+ ist weg, Xing baut sich mehr und mehr ab. Jetzt ist Twitter an der Reihe.
Zugang zu Kontakten sichern

Im Geiste höre ich Kollegen, die es schon immer gesagt haben 😉: Verschaff dir einen unabhängigen Zugang zu deinen Kunden und Followern! Social-Media-Plattformen sind unsicher.

Nicht zuletzt deshalb kommen Blogs und Newsletters nicht aus der Mode. Falls du dich dazu nicht entscheiden möchtest, kannst du eine zweite Plattform aufbauen. Dies streut zumindest das Risiko.

Blog-Artikel werden zu Posts, Posts zu Blog-Artikeln

Doch es geht nicht nur um die Kontakte. Wie sieht es mit deinen Inhalten aus? Zumindest bei LinkedIn und Instagram schreiben viele Nutzer recht umfangreiche Posts. Werden Social-Media-Plattformen wie diese geschlossen, sind auch die Inhalte verloren.

Viele Kollegen empfehlen, den eigenen Blog als Content-Basis zu nutzen und aus den Blog-Artikeln Post-Inhalte herauszulösen. Ich meine, dass der umgekehrte Weg ebenso gut funktioniert: Erfolgreiche und längere Posts bei LinkedIn werden bei mir zu Blog-Artikeln. Mein Blog wird so zum Speicher meiner Inhalte.

Ein bisschen Organisation vorausgesetzt, lassen sich aus kurzen Posts sogar Tipp-Listen zusammenstellen, die Blog-Artikel abgeben, nach dem Motto: „3/5/7/9 Tipps/Impulse/Ideen/Einsichten über/zum Thema ….“

Ich bin ganz zufrieden mit der Lösung. Denn immerhin betätige ich mich bei LinkedIn als fleißiger Content-Creator – wobei meine Inhalte nach kurzer Lebensdauer in der Timeline verschwinden. Wenn sie auf meinem Blog ein zweites Leben bekommen, finde ich das gut.

Die eigenen Inhalte zu sichern, hat etwas mit Wertschätzung gegenüber der eigenen Arbeitszeit zu tun, finde ich. Bestimmt gibt es noch mehr Lösungen. Welche ist deine? Ich freue, wenn du mir schreibst.

So schützt du dich

  • Eigene Medien verwenden, wie Newsletter und Blogs.
  • Eine alternative Social-Media-Plattform pflegen.
  • Inhalte sichern, indem du aus Blog-Artikeln Posts machst oder umgekehrt Posts zu Blog-Artikeln umarbeitest.

Übrigens: Am 24. Februar 2023 beginnt das nächste Praxis-Camp: Die Bühne betreten: klar, sicher und anziehend, mit Social-Media-Posts, Blog, Newsletter und Freebie. Wenn’s dich interessiert: Hier findest du mehr zum Programm: KLASSE CONTENT.

Social Media: So gewinnst du die Follower, die du dir wünschst

Social Media: So gewinnst du die Follower, die du dir wünschst

Dir folgen hauptsächlich Kollegen? Auch schön. Doch mit deinem Kanal wolltest du andere Follower ansprechen, vor allem End-Kunden … Was jetzt?

Applaus von Kollegen tut gut. Er bestätigt dich und ist ein Zeichen von Respekt in deiner Fachwelt.

Solange ich bei Twitter aktiv war, erging es mir ebenso. Zu Beginn war ich begeistert, mit meinen Tweets überhaupt Menschen zu erreichen und sie teilweise sogar außerhalb von Twitter zu treffen 🤩. Die Zahl der Follower stieg. Doch mit der Zeit schlich sich Unmut ein: Eigentlich hatte ich doch etwas anderes vorgehabt. Wo waren eigentlich meine Kunden 🤨?

Es gab viele Gründe, bei Twitter auszusteigen. Unter anderem ist der Tonfall rau geworden. Doch in einem Punkt muss ich mich selbst an die Nase fassen:

Als Fachfrau für Content-Marketing interessiere ich mich für Tools, Hacks und Lösungen. Wie kann man das machen? Wie geht das? Das wollte ich immer wissen und darüber hatte ich gepostet und bei Kollegen gelesen. Rund 10 Jahre lang. Immer und immer wieder. Ich war fachlich vorangekommen. Allerdings hatte ich vergessen, wie es ist, einzusteigen. Ich hatte meine Kunden abgehängt 😖.

Wo holst du deine Fans und Follower in den Social Media ab?

Mach es besser als ich und frage dich: Wo stehen deine Kunden?

𝗦𝗶𝗻𝗱 𝗲𝘀 𝗙𝗮𝗰𝗵𝗹𝗲𝘂𝘁𝗲 𝗼𝗱𝗲𝗿 𝗠𝗲𝗻𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻, 𝗱𝗶𝗲 𝘇𝘂𝗺𝗶𝗻𝗱𝗲𝘀𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗚𝗿𝘂𝗻𝗱𝗯𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗙𝗮𝗰𝗵 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻?

Fachleute interessieren sich meist für Neuigkeiten am Markt. Wie andere an Probleme und Aufgaben herangehen. Inwieweit es sinnvoll ist, Dinge einmal ganz anders anzusehen. Up to date zu bleiben.

𝗔𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁𝗲𝘀𝘁 𝗱𝘂 𝗺𝗶𝘁 𝗘𝗶𝗻𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗿𝗻?

Ihre Fragen sind etwas anders gelagert: Ergeht es anderen ebenso? Welche Lösungswege gibt es? Was ist das Passende für mich? Woran kann ich mich orientieren?

Bewegen sich deine Postings auf einem zu anspruchsvollen Level?

Die Welt ist weder schwarz noch weiß. Verstehe meine Einteilung deshalb bitte als zwei Pole. Es mag sein, dass du dich dazwischen bewegst – nicht zuletzt, weil du zwei unterschiedliche Typen ansprichst.

Wenn du jedoch bemerkst, dass kaum ein Einsteiger oder Anwender auf deine Kommunikation reagiert, dafür viele Fachleute, denke über die Ausrichtung deiner Inhalte nach.

Ein spannendes Thema, finde ich. Man kann ja wirklich nicht mehr in die alten Schuhe zurück. Wie gehst du damit um?


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Social Media: Was dir die Reaktionen in der Timeline wirklich sagen

Social Media: Was dir die Reaktionen in der Timeline wirklich sagen

Die Reaktionen deiner Fans und Follower zeigen dir, dass dein Post interessant ist. Zugleich sind sie das Signal für den Algorithmus, dein Post weiter auszuspielen.

So hatte ich das im Webinar letzte Woche vertreten und eine Excel-Tabelle von mir gezeigt. In diese Tabelle trage ich regelmäßig die Reaktionen meiner Follower ein. Und siehe da: Auf Storys reagieren sie intensiv, auf reine Know-how Artikel fast gar nicht.

Viele Reaktionen: die wünschen wir uns in den Social Media

„𝘚𝘦𝘵𝘻𝘦 𝘢𝘶𝘧 𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘌𝘳𝘭𝘦𝘣𝘯𝘪𝘴𝘴𝘦 𝘶𝘯𝘥 𝘝𝘦𝘳𝘴𝘵𝘢̈𝘯𝘥𝘯𝘪𝘴 𝘶𝘯𝘥 𝘨𝘦𝘩 𝘴𝘱𝘢𝘳𝘴𝘢𝘮 𝘮𝘪𝘵 𝘒𝘯𝘰𝘸-𝘩𝘰𝘸-𝘗𝘰𝘴𝘵𝘴 𝘶𝘮. 𝘜𝘯𝘥 𝘸𝘦𝘯𝘯 𝘥𝘶 𝘥𝘰𝘤𝘩 𝘸𝘦𝘭𝘤𝘩𝘦 𝘷𝘦𝘳𝘰̈𝘧𝘧𝘦𝘯𝘵𝘭𝘪𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘮𝘰̈𝘤𝘩𝘵𝘦𝘴𝘵, 𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵𝘦 𝘴𝘪𝘦 𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘷𝘦𝘳𝘥𝘢𝘶𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘢𝘶𝘧, 𝘢𝘮 𝘣𝘦𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘮 𝘊𝘢𝘳𝘰𝘶𝘴𝘴𝘦𝘭-𝘗𝘰𝘴𝘵. 𝘋𝘦𝘯𝘯 𝘳𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘒𝘯𝘰𝘸-𝘩𝘰𝘸-𝘗𝘰𝘴𝘵𝘴 𝘦𝘳𝘻𝘦𝘶𝘨𝘦𝘯 𝘸𝘦𝘯𝘪𝘨 𝘙𝘦𝘢𝘬𝘵𝘪𝘰𝘯.“

Mit diesen Worten verwies ich auf meine Tabelle und ein Post, mit dem ich eine Anleitung für Überschriften veröffentlicht hatte. „𝘋𝘢𝘴 𝘗𝘰𝘴𝘵 𝘩𝘢𝘵 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘨𝘶𝘵 𝘧𝘶𝘯𝘬𝘵𝘪𝘰𝘯𝘪𝘦𝘳𝘵.“

„𝘏𝘢𝘭𝘵“, rief eine Teilnehmerin. „𝘈𝘶𝘴𝘨𝘦𝘳𝘦𝘤𝘩𝘯𝘦𝘵 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘴 𝘗𝘰𝘴𝘵 𝘪𝘴𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘎𝘳𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘧𝘶̈𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘣𝘦𝘪𝘥𝘦 𝘻𝘶𝘴𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘳𝘣𝘦𝘪𝘵𝘦𝘯.“ Es war ihr aufgefallen und sie hatte es sich ausgedruckt(!).

Echt! Ich war verblüfft. 😳

Was machen wir jetzt damit? 🧐

Was du siehst, ist nicht „die Wahrheit“

Ein Großteil des Publikums in den Social Media liest mit, es wird jedoch nicht selbst aktiv. Das ist schon lange bekannt. Es gibt so etwas wie eine „stille Mehrheit“: Mehr Menschen lesen deine Posts, als es auf den ersten Blick scheint.

Allein auf die stille Mehrheit zu setzen, wäre jedoch nicht klug. Denn wenn Follower auf deine Posts reagieren, wirst du in deren Timeline sichtbar. Dies erhöht deine Chance, neue Follower auf dich aufmerksam zu machen. Und das ist natürlich auch wichtig.

Ich habe mich für eine Mischung entschieden: Storys und gelegentliche Tipps. Wobei mir bewusst ist, dass Tipps oft weniger reichweitenstark sind. Allerdings sind sie so etwas wie eine Arbeitsprobe und auch das ist interessant.

Was sagst du: Wie gehst du mit dem Thema um?


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