Sommer-Camp

Baue auf dem auf, was du kennst: Weshalb ein Content-Marketing-Plan nicht viel anders funktioniert, als der Plan für dein nächstes Seminar.

Stell dir vor, du hast den Auftrag, ein Seminar auszurichten. Als Trainer, Berater oder Coach hast du dir im Laufe der Zeit bestimmt eine Vorgehensweise zurechtgelegt.

Eine kommunikative Aufgabe: Tagesgeschäft für dich

Du fragst dich etwa:

  • Wer sind die Teilnehmenden?
  • Welches Vorwissen haben sie?
  • Was sollen sie im Anschluss an die Veranstaltung wissen, können, verstehen?
  • Wie sind die Rahmenbedingungen?
  • Welche Tools und Methoden bieten sich an?
  • Und was kannst du angesichts all dessen leisten?

Wenn es um Content-Marketing geht und das Wort „Plan“ oder „Strategie“ fällt, bekommen alle lange Zähne. Dabei springen einen die Parallelen geradezu an:

  • Wer sind deine Zielkunden?
  • Was müssen Sie wissen oder verstehen, damit sie den Wert und den Nutzen deines Angebots einschätzen können?
  • Welchen Nutzen ziehen sie aus deinen Content-Angeboten?
  • Mit welchen Kanälen arbeitest du?
  • Welche sind deine bevorzugten Formate wie Text, Grafik, Video oder Podcast?
  • Wie kommt deine unverwechselbare Handschrift zum Ausdruck?
  • Was kannst du auf Dauer leisten?

Bestimmt gibt es auch in deinem Bekanntenkreis Kolleg*innen, die sich ins Content-Marketing gestürzt haben, um es kurze Zeit später enttäuscht wieder abzubrechen. Der Vergleich mit einer Seminarvorbereitung ist auch hier gerechtfertigt:

Content-Marketing wird umso leichter, je klarer du selbst bist und deine Tools schön geordnet bereitgestellt hast.

Du willst zum Handeln ermutigen

Ob Seminar oder Content-Marketing: In beiden Fällen geht es um ein absichtsvolles Sprechen. Du willst etwas erreichen, meist eine Handlung. Normalerweise geht dem ein Verstehen, Erkennen und eine Erweiterung der Kompetenzen voraus.

Die besten Chancen hast du, wenn du dir deinen Content-Marketing-Plan schriftlich festhältst. Ein schriftlicher Plan hat mehr Verbindlichkeit, als das gesprochene Wort und wenn du im Eifer des Geschäfts deine Ziele aus den Augen verlierst, kannst du sie mithilfe deines Plans kurzfristig wieder wachrufen.

Das Content Marketing Institute führt jährlich eine Studie „Benchmarks, Budgets und Trends“ durch. Immer wieder zeigt es sich, dass eine schriftliche Dokumentation die erfolgreichen Content-Marketing-Creators von den erfolglosen unterscheidet. Danach haben 62 % der erfolgreichsten Content-Vermarkter eine dokumentierte Strategie im Vergleich zu 11 % der weniger erfolgreichen.

Auch wenn du – anders als die meisten Befragten – kein Unternehmen bist und kein Team steuern musst: Die Prioritäten im Blick behalten und die Ressourcen sorgsam einteilen – das betrifft uns Solo-Selbstständige ganz besonders.

In deinem Content-Marketing-Plan solltest du deshalb Antworten zu diesen Fragen notieren:

  • Wer sind deine Kunden?
  • Was müssen sie wissen, damit sie dich buchen können?
  • Worin liegt deine vordringliche Aufgabe im Marketing? Was willst du unbedingt erreichen?
  • Für welche Kanäle und Formate entscheidest du dich?
  • Wie stimmst du dein Content-Marketing mit anderen Marketing-Maßnahmen ab, sodass ein schlüssiges Ganzes entsteht?
  • Welche Ressourcen stehen dir zur Verfügung?
  • Wie managst du dich selbst?

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