Das Bloggen steckt dir schon längst in der Nase: So findest du den Einstieg

  • Innere Hürden abbauen
  • Einen ersten Themenplan entwerfen

Ich möchte ja gerne, aber ….

Mit dem Bloggen liebäugelst du schon eine ganze Weile. Vor deinem inneren Auge türmen sich jedoch Hindernisse auf – eines nach dem anderen. So wirst du sie los:

Die Technik schüchtert dich ein

Lass dir dein System einmal richtig zeigen, dann hast du das hinter dir. So schlimm ist es wirklich nicht. Für WordPress kann ich dir Michaela Steidl empfehlen. Sie bietet Beratung und Kurse an.

Ist das gut genug?

Du hast das Gefühl, du musst formvollendet, akademisch überzeugend, unglaublich expertenmäßig und ich-weiß-nicht-noch-was auftreten.

Bedenke bitte, weshalb dich deine Kunden buchen: Sie wollen wissen, was du tust, und wie du ihnen hilfst. Sie wollen außerdem einen Eindruck davon gewinnen, was für ein Typ du bist: Wie wird es sein, mit dir zu arbeiten? Gehört ihr beide derselben sozialen Herde an?

Natürlich solltest du in deinem Fach sattelfest sein. Bleibe darüber hinaus jedoch bei dem, was dein Kunde täglich sieht und erlebt. Konzentriere dich auf die Praxis und schreibe so, wie du mit ihm sprichst. Wenn du dir eine abstrakte, formale Schriftsprache angewöhnst, erkennt dich ein neuer Kunde womöglich nicht wieder, wenn er nach Durchstöbern deines Blogs mit dir telefoniert. Das wäre gar nicht gut.

Wo fängst du an?

Du hast 1.000 Themen und weißt nicht, wo du einsteigen sollst? Oder umgekehrt: Du weißt nicht, was von deiner Arbeit für deine Kunden interessant ist?

Überlege dir zuerst, wie viele Artikel du jährlich veröffentlichen willst. Wenn du zum Beispiel alle drei Wochen publizierst, dann brauchst du 18 Themen. 18 Themen – damit bekommst du schon einmal einen Rahmen.

Halte dich an das, was dich Menschen fragen. Oder überlege dir, welche Themen du in einem Buch aufgreifen würdest. Die Buch-Idee hat mehrere Vorteile: Sie fokussiert dich. Für deine Leser entsteht ein schlüssiges Bild von deiner Arbeit. Und wer weiß: Vielleicht ist dein Blog ja wirklich der Auftakt zu einem Buch, wenigstens aber zu einem Whitepaper.

Wie du Themen von deinem Profil ableitest, habe ich schon einmal beschrieben: Themen für dein Blog

Einfach reinspringen?!?

Ja und nein. Fang doch einfach damit an, dass du bei guten Bekannten oder für dich interessanten Bloggern zusiehst. Lies mit und schreibe Kommentare. Damit bekommst du ein Gefühl für die Blogger-Kultur. Zugleich merkst du, was dich anzieht oder stört, kurz: Die Übung ist ein Auftakt, um deinen Stil zu entwickeln. Zugleich wirfst du Fäden für dein Netzwerk, das du als Blogger brauchen wirst.

Mach dir außerdem klar, weshalb du bloggen willst. Bloggen ist mit Aufwand verbunden. Wenn dein Ziel unscharf bleibt, wird immer etwas zwischen dir und deinem nächsten Artikel stehen.

Mögliche Ziele sind: Du möchtest, dass mehr Menschen von deinem Thema erfahren. Du hast etwas zu sagen und die Welt soll davon erfahren. Sehr gut! Eine Portion missionarischen Eifers ist beim Bloggen ganz hilfreich. Die Chancen stehen gut, dass du mit dem Bloggen wirklich Freude haben willst.

Vielleicht sind deine Ziele viel nüchterner: Du willst dein SEO-Ranking verbessern oder deine Website mit Artikeln anreichern. Deine Kunden gewinnst du jedoch auf anderen Wegen.

Auch das finde ich legitim. Du musst dir einfach überlegen, was dein wichtigster Weg ist, Kunden zu gewinnen. Wenn dein Blog im Mittelpunkt stehen soll, gehören Freude am Publizieren und Teilen dazu, ebenso Networking, Konsequenz und Quantität.

Dein erster Artikel

Jetzt bist du startklar und dir kribbelt es in den Fingern. Es wird Zeit für deinen ersten Artikel. Wie du einen Artikel nach allen Regeln der Kunst aufbaust, erfährst du hier: Blogartikel: Aufbau und Struktur.

Viel Erfolg!

 

 

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