Dein Verstand sagt „Ja“? Hole außerdem deine Emotionen ins Boot und bleibe beim Bloggen motiviert.

  • Kenne deine Gründe für das Bloggen
  • und nutze deine Autoren-Tätigkeit bewusst, um dein Geschäft voran zu bringen.

Mit dem Bloggen ist es wie mit dem Sport: Es gibt viele gute Gründe, es zu tun. Doch ebenso wichtig ist die Emotion: Fühlst du, dass sich das Bloggen für dich lohnt? Jawohl, für dich ganz persönlich? Stimmt deine Motivation, und zwar auf Dauer?

Eine berechtigte Frage, finde ich. Langfristig wird dir nämlich die Puste ausgehen, wenn dir ein starker, innerer Antrieb fehlt. Was hilft dir, dauerhaft motiviert zu bleiben?

Für mehr Motivation beim Bloggen

Hier meine besten Tipps und Beobachtungen:

Kenne dein „Why“

Für Weiterbildungsprofis ist der Schreibtisch immer gut gefüllt. Vielen brennt geradezu die Zeit unter den Nägeln. Bloggen hingegen kostet Zeit (Siehe auch: Schreiben unter Zeitdruck). Wenn du dennoch an den Start gehen willst, brauchst du einen triftigen Grund. Nach meiner Beobachtung erweisen sich diese beiden Varianten als stabil:

  • Du stellst dein Geschäft auf ein Online-Business um. Künftig willst du Kurse und Workshops für Selbstzahler anbieten. Dein neues Geschäft steht und fällt mit deiner Präsenz im Netz. Blog-Artikel sind ein naheliegender Einstieg in die Kommunikation: Sie transportieren alle Informationen, die deine Kunden brauchen, um sich für dich zu entscheiden. Zugleich ist der Anspruch an die Technik überschaubar.
  • Dein bisheriger Zugang zu deinen Kunden ist dir verschlossen. Ob Umzug, neue Lebenspartnerschaft oder neue Geschäftsidee: Nach einer grundlegenden Veränderung in deinem Leben funktioniert dein Geschäft womöglich anders als zuvor.

Auch ich bin auf die Art ans Bloggen gekommen: Solange ich in Frankfurt/M. lebte, hatte ich Zugang zu unzähligen B2B-Messen. Dort habe ich meine Kunden kennengelernt. Mit dem Umzug in den Norden sah die Messe-Welt plötzlich anders aus. Zwar gibt es auch hier eine Reihe von Events, doch die Themen passen nicht zu mir.

Auch wenn du von der City aufs Land ziehst, weil du dein Traumhaus gefunden hast, ändert sich dein Weg zu deinen Kunden. Der regelmäßige Besuch von Events und Netzwerktreffen wird zum zeitraubenden Kraftakt.

Wie auch immer deine Veränderung aussehen mag: Ein Blog kann die Antwort auf die Frage sein, was du tun kannst, damit dein Auftragsbuch gefüllt bleibt.

Du kennst andere Beispiele? Na, klar. Es gibt Blogger, die aus reiner Neugier anfangen und Erfolg haben. Meist ziehen sie ihre Kraft aus dem Spaß am Schreiben oder sie haben den Wunsch, eine Botschaft in die Welt zu tragen. Auch das kann funktionieren. (Siehe auch: Entscheidungstipps: Soll ich bloggen?)

Begreife das Schreiben als einen Weg, dein Business voranzubringen

„Schreiben ist wie denken. Nur krasser.“ Der Satz ist mir bei Facebook begegnet und ich finde: Er stimmt. Mit dem Artikel-Schreiben ist es so ähnlich wie in der Schule: Sobald du ein Thema deinem Nachbarn erklären kannst, hast du es selbst verstanden.

Das Schreiben zwingt dich, Erlebnisse, Szenen und Erlerntes zu durchdenken und in dein Weltbild einzuordnen. Wenn du ein neues Thema erarbeitest, recherchierst du gezielt und weitest dein Gesichtsfeld.

Mit dem Schreiben erreichst du auf die Art mehr Tiefe. Du steigerst deine Kommunikationsfähigkeit und zeigst dir und der Welt, was du kannst. Damit wirst du in deinem Fach selbstbewusster und sicherer.

Falls du dich an Schreibtherapien erinnert fühlst: Blog-Artikel wie auch Tagebücher führen dazu, dass du deine Themen einordnest und vertiefst. (z.B „Schreib dich frei„, Die Zeit).

Denke deine Blog-Artikel als einen Teil von etwas Größerem

Wer hat eigentlich gesagt, dass du deine Blog-Artikel ausschließlich in deinem Blog verwerten darfst? Als Zweitverwertung bieten sich diese Varianten an:

  • Verwende Blog-Artikel oder Szenen daraus, um Seminar-Teilnehmer zu einem Thema hinzuführen.
  • Verweise in Angeboten auf Artikel von dir. Dein neuer Kunde bekommt so ein Gefühl dafür, wie du denkst und arbeitest.
  • Nutze deine Artikel als Mittel der Kontaktpflege: Melde dich hin und wieder bei Neu-Kunden und weise sie auf Artikel von dir hin. Wichtig ist, dass die Artikel genau zum Anliegen deiner Kunden passen.
  • Erarbeite zusammen mit deinen Blog-Artikeln die Themen für ein Buch. Du wirst die Artikel kaum 1 : 1 verwenden können. Doch Material, Themen und Feed-back sammeln, dazu eignen sich Blog-Artikel ganz prima.

Denke über eine Zweit- oder sogar Drittverwertung nach und genieße das gute Gefühl, deinem Business mit jedem Blog-Artikel auszubauen und etwas zu geben, das Bestand hat.

Weshalb lohnt sich das Schreiben für dich? Ich freue mich über deinen Kommentar.