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Was heißt hier eigentlich Erfolg?

Was heißt hier eigentlich Erfolg?

Marketing-Erfolg: Jubel-Meldungen einordnen

Es wird immer wieder von den riesigen Erfolgen über das Marketing in den Social Medien gesprochen. Ist das wirklich so?“ schrieb eine Trainerin.

Der Satz geht mir nicht aus dem Sinn, denn er spricht ein größeres Thema an: Was ist davon zu halten, wenn Marketing-Leute für sich reklamieren, DEN Weg zu großartigen Umsätzen gefunden zu haben? Marketing-Erfolg ist machbar, so ihre Botschaft. Und zwar schnell und einfach,

Vieles ist heiße Luft. Doch auch wenn der Absender bester Absicht ist und seine Botschaft auf echten Erfahrungen beruht, kann es sein, dass sein Weg für dich in eine Sackgasse führt. Das eine Marketing gibt es nun einmal nicht: Was für dich funktioniert, hängt von dir, deinen Kunden und deinem Angebot ab.

Wie zeigt sich Marketing-Erfolg bei deinem Angebot?

Bleiben wir bei schnell, einfach und in großer Zahl. Wie leicht ist es für deine Kunden, auf dein Angebot zu reagieren? Wie wahrscheinlich ist großer Marketing-Erfolg quasi über Nacht? Bitte ordne dein Angebot ein:

Consumer oder B2B?

Der Verkauf eines B2B-Angebots nimmt mehr Zeit in Anspruch als der Verkauf eines Konsum-Artikels. Im B2B-Geschäft hast du es im Normal-Fall mit einem Entscheider-Team zu tun. Bis sich alle abgestimmt haben, dauert es. Viele sprechen von neun Monaten. Lies auch: 10 Unterschiede zwischen B2C- und B2B-Marketing, hubspot.

Sprichst du mit einem Entscheider oder mit vielen?

Hoher oder geringer Verkaufspreis

Der Preis deiner Leistung und das gefühlte Kaufrisiko deiner Kunden hängen eng zusammen. Privat-Leute spendieren durchaus 20 Euro, um etwas auszuprobieren. Bei 800 Euro drehen sie gedanklich lieber noch eine Runde. Für einen Konzern hingegen sind 800 Euro ein Wimpernschlag. Bitte überlege mit Blick auf den Verkaufspreis:

Wie leicht fällt es deinem Kunden, dein Angebot zu buchen?

Erklärungsbedürftig, im Alltag bekannt

Wenn eine Coffee-Shop-Kette junge Leute mit Kaffee-Becher in der Hand ablichtet, die sich zusammen amüsieren – dann ist alles gesagt: Gute Leute, gute Zeit, leckerer Kaffee – da will man dabei sein! Klarer Fall. Wie aber sieht es mit „hybrider Führung“ aus? Es kommt auf deine Kunden an, was sie im Alltag erleben und wie sie darüber sprechen.

Ist dein Angebot für deine Kunden intuitiv verständlich, weil sie dein Thema aus eigener Anschauung kennen? Welche Worte benutzen sie?

Spaß oder Notwendigkeit?

Noch einmal zurück zum Kaffee und zur hybriden Führung: Wie viel Spaß verspricht dein Angebot? Ist Wohlbefinden damit verbunden, Prestige, ein Erlebnis? Menschen sind emotionale Wesen. Vernunft-Angebote haben es oft schwer.

Wie hoch ist der Spaß-Faktor deines Angebots?

Wo erreichst du deine Kunden?

Manche Gruppen lassen sich gut im Netz erreichen, andere nicht. Mit dem Alter hat das nicht unbedingt etwas zu tun. Manche fremdeln einfach mit dem Netz.

Wenn dir jemand einen Marketing-Weg vorschlägt, den deine Kunden nicht mitgehen – dann kommt wenig dabei heraus. Das liegt auf der Hand.

Benutzen deine Kunden den vorgeschlagenen Kanal? Sind sie überhaupt da?

Wie bekannt bist du bereits?

Ein Selbständiger lebt von seinem Netzwerk, seiner Bekanntheit und seinem guten Namen. Wer bereits bekannt ist, für den ist ein neuer Marketing-Kanal ganz einfach eine weitere Möglichkeit, mit Interessenten ins Gespräch zu kommen. Er kann auf etwas aufbauen, das schon da ist. Für einen neuen Mitspieler auf dem Markt ist der Weg weiter.

Wie bekannt bist du bereits? Mit welchem Vertrauensvorschuss kannst du rechnen?

Wie interessant ist dein Angebot?

Wenn sich viele Wettbewerber mit sehr ähnlichen Angeboten um Kunden bemühen, ist die Laune meist ziemlich durchwachsen: Die Verkaufspreise sind niedrig und mögliche Kunden reagieren abweisend, wenn sie unzählige Male auf dasselbe Angebot angesprochen werden.

Ich möchte hier gar nicht den USP ins Spiel bringen. Was Trainer, Berater und Coachs anbieten, überschneidet sich oft, notwendigerweise. Doch hast du dein Angebot attraktiv verpackt?

Wie sehr weckt dein Angebot die Neugier?

Wie gut ist das Gesamtkonzept?

Der beste Marketing-Kanal nutzt nichts, wenn das Angebot am Bedarf vorbeigeht oder wenn die Botschaften indifferent und schwer verständlich sind. Gutes Marketing ist ein Zusammenspiel Angebot, Präsenz und Botschaften.

Wie stimmig ist dein Gesamtkonzept?

Mein Wunsch für dich: Selbstbewusstsein im Marketing

Bestimmt gibt es noch mehr Faktoren. Doch ich wollte keine Abhandlung schreiben. Mir ist daran gelegen, dass du Marketing-Chancen realistisch und selbstbewusst einschätzt.

Auch mir passiert es, dass ich mich hin und wieder einschüchtern lasse: Kürzlich forderte eine Texter-Kollegin, dass jeder Text mit 40 Prozent Foto-Material aufgewertet werden muss. Ach, herrje! In meinem Kopf fing es an zu rattern: Woher soll ich die vielen Fotos nehmen? Und was passt zu einem Text wie diesem? Und überhaupt: Wie berechnen sich 40 Prozent Fotos von 1.000 Wörtern?

Später stellte sich heraus, dass die Kollegin viele Reise-Reportagen schreibt. Ich war erleichtert: Das ergibt Sinn.

Was auch immer dir an Marketing-Vorschlägen begegnet, die Frage ist: Aus welcher Situation heraus spricht der Absender? Wie aussagekräftig ist seine Erfahrung für dich?

Ich wünsche dir viel Erfolg und eine ruhige Hand!

Kunden gewinnen mit Linkedin

Kunden gewinnen mit Linkedin

So sprichst du bei Linkedin Kunden an, professionell und ohne sie gleich zu Beginn zu nerven.

Linkedin steht hoch im Kurs. Corona-tauglich ist die Plattform außerdem. Was also läge näher, als dort nach Kunden zu suchen? Der Druck, unter dem viele stehen, macht sich allerdings unangenehm bemerkbar. Ich mag die Kontaktanfragen schon gar nicht mehr zusagen, denn regelmäßig passiert dies:

Kontaktanfrage:

Anschließende Mail:

Mit schwierigen Situationen in Teams habe ich nichts zu tun. Gar nichts. Jeder, der meinem Profil nur drei Sekunden widmet, kann das sehen. Ich fühle mich benutzt. Offenbar geht es jedoch nicht nur mir so, wie der empörte Post eines HR Managers zeigt:

Wie gelingt es dir, Kunden für dich zu interessieren, ohne offene oder stillschweigende Empörung auszulösen? Wichtig ist, dass du sie individuell ansprichst, und zwar mit etwas, das ihnen auf dem Herzen liegt. Wie das gelingt, dazu habe ich zwei Varianten für dich: eine aus dem Content Marketing und eine aus dem Vertrieb.

Content Marketing

Schritt 1: Wo sind die Menschen, die deine Leistung suchen?

Mach dir den Charakter deiner Leistung klar. Wie sprechen deine Kunden über ihre Fragen und Herausforderungen? Vielfach wird empfohlen, sich einer Gruppe anzuschließen, Fragen zu beantworten und so auf sich aufmerksam zu machen.

Nach meiner Beobachtung funktioniert das manchmal, manchmal nicht. In Gruppen, die sich etwa mit Technik beschäftigen, herrscht meist reger Austausch. Als Technik-Profi kannst du dich gut profilieren, denn über Probleme mit der Technik kann jeder reden, ohne sich eine Blöße zu geben.

Doch wie sieht es mit Ängsten, Problemen mit dem Arbeitgeber oder in der Partnerschaft aus? Was würde passieren, wenn ein HR-Profi eines Konzerns öffentlich über die Demotivation der Mitarbeiter in seinem Haus sprechen würde?

Du siehst:

Das Engagement in einer Gruppe kann ein guter Tipp sein. Doch wenn deine Kunden Gründe haben, mit ihren Problemen hinter dem Berg zu halten, dann sind Gruppen wenig aussichtsreich.

Aus der Sicht eines Kunden erlaubt die Recherche viel mehr Diskretion. Mach dir also bewusst, was deinen Kunden durch den Kopf geht und wie sie ihre Fragen stellen: Wo drückt ihnen der Schuh? Welche Probleme sehen sie? Diese Themen sind die Grundlage für deine Postings. Reichere deine Postings außerdem mit sinnvollen Hashtags an, sodass du von Interessierten gefunden wirst.

Schritt 2: Sei hilfreich und freundlich auf offener Bühne

Der Satz klingt merkwürdig, ich weiß. Gemeint ist dies: Interessenten werden auf dich aufmerksam, folgen dir und schauen dir zu, was du so machst. Manche werden mit der Zeit aktiv, kommentieren deine Posts oder schenken dir ein Like. Andere bleiben still. Doch sie beobachten, wie du dich verhältst.

In dieser Zeit bauen sie eine Beziehung zu dir auf, zumindest entwickeln sie ein Gefühl für dich. Dein Job ist es, zu zeigen, wofür du stehst und Vertrauen aufzubauen. Schreibe konsequent deine Posts, reagiere auf Kommentare, zeige dich großzügig. Und vergiss nicht, auf deine Leistungen hinzuweisen.

Hilfreich für das rechte Maß ist die 70-30-10 Formel. Sie besagt: Nutze …

  • 70 Prozent deiner Zeit, um anderen zu helfen,
  • 20 Prozent deiner Zeit, dich zu präsentieren und
  • 10 Prozent deiner Zeit, um um Hilfe zu fragen.

Im Content Marketing gehen wir von gut informierten und selbstbewussten Kunden aus. Sie kommen auf dich zu, wenn sie dich brauchen. Zentral für deinen Erfolg sind ein attraktives Angebot und eine Produkttreppe mit einer gut gewählten Schritthöhe: Die Stufen sollten deine Kunden gehen können, ohne sie zu überfordern.

Schritt 3: Gehe auf die Menschen zu, die dich umkreisen

Wenn Netzwerker und Interessenten immer wieder in deinem Umfeld auftauchen – na, dann sprich sie an und frage nach einem Kontakt. Sie sind offensichtlich an dir und deiner Arbeit interessiert. Wenn du vertieftes Interesse an dem Kontakt hast, verabrede dich zu einem Telefongespräch oder zu einem Treffen auf einem Event.

Die Erfolgsformel für dein Content-Marketing heißt:

  • hilfreich und nützlich
  • klar
  • verbindlich
  • freundlich und gut gestimmt
  • regelmäßig

Vertrieb: Direktansprache bei Linkedin

Vielleicht ist dir das alles zu defensiv. Du bist ein forscher Charakter – oder deine Kunden kennen deine Leistung nicht und suchen nicht nach dir. Es gibt viele Gründe, aktiv auf Kunden zuzugehen. Fang am besten so an:

Schritt 1: Recherchiere mögliche Kunden

Linkedin stellt dir umfangreiche Recherche-Möglichkeiten zur Verfügung. Nutze sie gerne ausgiebig und ergänze sie um die Webseite deiner möglichen Kunden sowie andere Quellen, die du findest. Akquise-Profis werden nicht müde zu betonen, dass der Erfolg deiner Ansprache in deiner Vorbereitung liegt. Bedenke die Negativ-Beispiele von weiter oben: Die Menschen, die du ansprichst, wollen wissen:

  • Wer ist der Mensch auf der anderen Seite?
  • Was will er von mir?
  • Weshalb ausgerechnet ich?

Du brauchst also Antworten auf die Fragen: Wer bist du? Was bietest du an? Weshalb sprichst du diesen Kunden an?

Schritt 2: Schreibe deine Kunden an

Sende deinen möglichen Kunden eine Kontaktanfrage. Bei Linkedin hast du 300 Zeichen Platz, deine Anfrage zu gestalten und zu legitimieren. Denn: Dein Kunde will von Anfang an wissen, wer du bist, was du von ihm willst und weshalb du ihn ansprichst.

Schritt 3: Entwickele die Beziehung

Wenn alles gut geht, sagt dir dein möglicher Kunde den Kontakt zu. Und dann?

Erst einmal passiert wenig – zumindest aus deiner Sicht. Dein Kunde macht sich mit dir und deinem Angebot vertraut. Vielleicht spricht er mit Kollegen über dich. Zum sofortigen Auftrag kommt es jedoch nur selten. Im B2B-Geschäft können gut und gerne neun Monate bis zu einem Auftrag ins Land gehen. Zwölf Kontakte braucht dein Kunde, bis er auf dich zukommt, heißt es. Was tust du, damit du nicht wieder vergessen wirst?

Darüber ließe sich ein Buch schreiben. Zum Glück hat das Angelika Eder schon längst getan, und zwar ganz wunderbar. Schau dir bei Interesse den „Akquise Coach“ an und lass dich nicht davon irritieren, dass die Autorin aus der Telefon-Akquise kommt. Sie bereitet dich auf eine überzeugende Erstansprache und einen gelungenen Beziehungsaufbau vor – was dir hier wie dort gut zu Gesicht steht.

Content Marketing und Vertrieb passen toll zusammen!

Lass uns zum Content Marketing zurückkehren, meinem Steckenpferd. „Beziehung entwickeln“ war das Thema.

Vielleicht ahnst du, was ich dir jetzt vorschlage: Dank deiner Vertriebsaktivitäten hast du eine Reihe Kontakte geknüpft. Damit sie dich nicht vergessen, greifst du zu den Mitteln des Content-Marketing: Du sendest hilfreiche und nützliche Posts über deine Timeline – und vergisst nicht, hier und da auf deine Leistungen hinzuweisen. So entwickeln deine Interessenten ein Bild von dir und deiner Arbeit. Sie wissen, wer du bist und bei welchen Aufgaben sie auf dich zukommen sollten.

Damit schließt sich der Kreis. Es steckt definitiv Arbeit darin. Doch das ist eine Binsenweisheit in der Kundengewinnung. Mit einem guten Profil, Konsequenz und Fokus auf die Themen deiner Kunden kannst du bei Linkedin viel erreichen.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Aus Lesern werden Freunde

Aus Lesern werden Freunde

Acht unverzichtbare Regeln für dein Content Marketing, um Vertrauen zu schaffen und Kunden zu gewinnen.

Wenn du Aufträge gewinnen willst, brauchst du das Vertrauen deines Kunden.

Ohne Vertrauen kein Verkauf.

Solange dir dein Kunde das Vertrauen versagt, befindet er sich im Alarm-Modus. Er scannt dein Verhalten und sucht nach Misstönen. Hat er etwas gefunden, fühlt er sich bestätigt.

Du kannst dich noch so anstrengen: Mit dem Auftrag wird es nichts.

Anders, wenn er sich wohl mit dir fühlt: Er spricht mit dir über das, was er sich wünscht oder braucht. Über befürchtete Hindernisse und Sorgen. Wenn er dir vertraut, ist er offen für ein gemeinsames Projekt.

Viele unterschätzen die Bedeutung dieser emotionalen Basis im Verkauf. Im Content Marketing wird das spürbar, wenn Anbieter in ihren Artikeln und Post Produkte und Leistungen in den Vordergrund stellen.

Doch damit erwarten sie zu schnell zu viel. Ihr Kunde ist noch nicht so weit.

Die Stärke von Blog-Artikeln und anderen Content-Formaten ist weniger der Verkauf. Vielmehr helfen sie, sich vertraut zu machen, Verständnis herzustellen und den Verkauf vorzubereiten.

So öffnen sich Menschen

Klingt kompliziert? In allen anderen Fällen machen wir es ebenso, völlig intuitiv. Lass uns dem emotional nachgehen.

Auf einer Fortbildungsveranstaltung lernst du einen Kollegen kennen. Du findest ihn sympathisch und ihr redet ein bisschen miteinander. Die Chemie stimmt und ihr beide steigt in das Gespräch ein.

Dein guter erster Eindruck bestätigt sich. In dem Maße, wie ihr vertraut miteinander werdet, bist du bereit, dich zu öffnen. Du erzählst mehr von dir, auch von den weniger glanzvollen Seiten (siehe auch: Vertrauen aufbauen, Karrierebibel).

So geht das. Es ist ganz normal. Menschen begegnen sich und öffnen sich stückweise. Nur im Verkauf besteht die nicht auszurottende Hoffnung, dass der Kunde eine Anzeige oder eine Verkaufsseite liest und auf der Stelle den Vertrag unterschreibt.

Vertrauen aufbauen: Acht Regeln für dein Content Marketing

Was bedeutet das für dein Content Marketing?

Sei da. Kommuniziere regelmäßig.

Dem Kerl, der nur dann auftaucht, wenn er etwas will, traut man nicht. Sich zu kennen und Vertrauen zueinander zu haben, hängt eng zusammen.

Kommuniziere deshalb regelmäßig, zuverlässig und für deine Kunden bedeutsam. So wirst du zuerst virtuell und später praktisch zur selbstverständlichen Adresse deines Kunden.

Prüfe deine Haltung.

Vertrauen ist ein Geschenk. Deshalb bin ich zwiegespalten, dem Leser und Kunden appellativ zu begegnen.

Die Frage ist während der Corona-Krise mehrfach aufgetaucht: Die Unternehmen mussten sich schnell digitalisieren und zwangsläufig einen Schritt nach vorne gehen. Vielen Trainern und Coaches ist es jetzt ein Anliegen, diese Chance zu nutzen und auszubauen, anstatt das Rad wieder zurückzudrehen.

Das Thema kann man aufgreifen. Vielleicht muss man das sogar. Doch einen Appell kann der Leser als eine Unterstellung verstehen: „Warum machst du nicht einfach weiter? Bist du zu faul, zu dumm, zu träge?“

Menschen tun Dinge, die sie nicht tun sollten. Weshalb? Weshalb versuchen Unternehmen, den Zustand von vor der Corona-Krise zurückzuholen? Weshalb verschleppen wir unsere ToDos? Weshalb können wir uns zu Netzwerkveranstaltungen einfach nicht aufraffen? Weshalb tritt das eigene Marketing auf der Stelle?

Wir wissen es besser, wir schaffen es nur einfach nicht. Ich glaube, es ist hilfreicher, über Hindernissen und Lösungen zu sprechen als den Leser aufzufordern, sich nun endlich einmal anzustrengen. (siehe auch: Textqualität – einen Text bewerten).

Wähle deine Themen mit Bedacht.

Zurück zu deiner Fortbildungsbekanntschaft: Wem würdest du leichter vertrauen? Ist es der Typ, der zusammen mit seinem Team internationale Trainingsprojekte stemmt oder derjenige, der in mittelständischen Unternehmen Kommunikationsprojekte leitet?

Die Antwort kenne ich nicht. Es kommt darauf an, wem du dich nahe fühlst. Die Größe der Projekte muss noch nicht einmal das entscheidende Kriterium sein.

Im Content Marketing wird das Thema unter „Zuhören“ diskutiert: Was sind die wahren Wünsche, Bedürfnisse, Fragen und Sorgen deiner Leser und Kunden? Wecke Vertrauen, indem du darauf antwortest (siehe auch: Wie Sie schnell Vertrauen aufbauen, Roland Kopp-Wichmann).

Sprich wie ein echter Mensch.

Phrasen sind fürchterlich. Das Dumme ist nur, dass uns Phrasen meist bei anderen auffallen. Im eigenen Feld sind sie uns so vertraut, dass wir sie benutzen, ohne es zu merken.

Vorsicht deshalb vor „the End of the Day“, „Thinking Outside the Box“, der „Augenhöhe“ und den berühmt-berüchtigten „Synergien“. Sprüche wie diese hat jeder von uns schon tausendmal gehört.

Was genau gemeint ist, bleibt meist verschwommen, weshalb wir innerlich auf Distanz gehen. Die Worte sprechen uns ein bisschen an, aber nicht richtig.

Unseren Kunden und Lesern geht es ebenso. Zu Recht wächst bei ihnen der Verdacht, dass sie ein bisschen, aber nicht wirklich gemeint sind.

Sei nahbar.

Vertrauen braucht Offenheit. Doch muss man wirklich jede innere Regung und jede Banalität in die Öffentlichkeit tragen? Die Meinungen darüber sind geteilt. Jeder muss seine eigene Antwort finden, fürchte ich.

Um deine eigene Position zu finden, kannst du ja mal nachsehen, wie es andere machen. Zuerst zwei Netzwerkspezialisten:

Sandra Holze verfolgt einen anderen Stil: Über mich / Facebook

  • Was auffällt:Sonnenuntergänge, Blumenbeete und Sonntagskuchen postet keiner.
  • Manche erzählen persönliche Geschichten. Doch nie geht es um Privates. Wenn sie es tun, stehen diese im Business-Kontext.
  • Alle sind als Person sichtbar. Sie veröffentlichen viele Fotos von sich, wobei diese Fotos lebendiger sind als traditionelle Bewerbungsfotos.

Was passt zu dir? Finde dein Rezept.

Transparenz.

Welche Quellen ziehst du für dein Content Marketing heran? Wie sorgfältig triffst du deine Auswahl?

Deine Quellen zu nennen, ist mehr als eine Frage des Urheberrechtsschutzes. Sie belegen, wo du dich informierst. Sie bilden damit ein Baustein für deine Glaubwürdigkeit.

Halte Kritik aus.

Kritik ist nicht nett. Sie tut weh und macht zuweilen Angst. Doch solange sie höflich formuliert und inhaltlich angemessen ist, solltest du sie zulassen – und dich gegebenenfalls sogar bedanken.

Geduld.

Vielleicht ist die Geduld die härteste Übung, wo der Druck so groß und die Zeit so knapp ist. Doch so wie das Gras braucht auch das Vertrauen Zeit zum Wachsen. Gib sie ihm.

Und wie kommst du jetzt zu deinen Kunden?

Mit deinem Content Marketing schaffst du Vertrauen. Du hilfst deinem Kunden, sich zu orientieren. Nach und nach hält er dich für einen patenten Kerl oder eine kluge Frau. Doch wie geht es jetzt weiter?

Überlege dir, wie der nächste angemessen große Schritt aussieht. Was passt zu deinen Kunden?

  • Ein Newsletter in Kombination mit einem Lead Magnet (siehe auch: Follow up).
  • Ein kurzer Workshop zu einem überschaubaren Preis.
  • Ein E-Mail-Kurs als Arbeitsprobe.
  • Ein Kennenlernangebot.

Oder was könnte es sonst sein? Es kommt auf dich und deine Zielgruppe an: Ein preisgünstiges, risikoarmes Angebot sieht B2B anders aus als B2C.

Wofür auch immer du dich entscheidest: Beim Content Marketing geht es darum, dem Kunden eine Treppe zu bauen, die er entlang geht – bis er so weit ist, dein Produkt zu kaufen.

Lies mich! So steigern routinierte Blogger ihre Reichweite

Lies mich! So steigern routinierte Blogger ihre Reichweite

Du willst reichlich Leser? Bitteschön! Hier sind 13 einfache Routinen, die jedem gelingen.

Wenn sich gute Qualität doch nur von alleine verkaufen würde! Schön wär’s. Doch leider bleibt das ein Traum. Tatsächlich solltest du deine Blogartikel aktiv vermarkten und dazu die Hälfte deiner Zeit einplanen.

Auf Dauer funktioniert deine Reichweiten-Strategie am besten, wenn du dir eine Routine zurechtlegst. Ich habe 13 Ideen für dich. Welche davon willst du übernehmen?

13 Basis-Rezepte für eine hohe Reichweite

Suchbegriffe

Die Zeiten des penetranten „Keyword Stuffings“ sind zum Glück vorbei: Wir alle sollten uns zuerst auf die Leser konzentrieren und dann an Google denken. Schon klar. Suchbegriffe ganz außer Acht zu lassen, muss dennoch nicht sein. Immerhin zeigen sie Google das zentrale Thema deines Artikels an.

Für mich funktioniert die Google-Routine am besten so: Ich schreibe meinen Artikel einmal herunter und schaue dann, wo ich meinen gewählten Suchbegriff sinnvoll einfügen kann.

Wenn du es auch so machen willst, prüfe zu dem Zweck

  • die Überschriften und Zwischenüberschriften,
  • die Einleitung,
  • den Fließtext
  • sowie die Informationen für Google, also SEO-Überschrift und Meta-Description.

Eine professionelle SEO-Strategie setzt du am besten mit einem SEO-Berater um. Wenn du jedoch die ersten grundlegenden Dinge selbst in die Hand nehmen willst, schau dich einmal beim Upload Magazin um: SEO selbstgemacht: Die effektivsten Maßnahmen und Tools.

Status Meldungen in den sozialen Netzwerken

Um deine Reichweite zu steigern, solltest du deinen neuen Artikel per Statusmeldung in deinen sozialen Netzwerken ankündigen. Dabei wäre es schade, wenn du nur die Überschrift und den Link versendest. Da geht mehr. Friends und Follower reagieren positiv auf ein bisschen mehr Engagement. Und das geht so:

Neugierig machen

Bei Facebook, Linkedin und Instagram ist es üblich, einen Artikel recht umfangreich anzumoderieren. Selbst Twitter hat sich schon lange von seiner 140-Zeichen-Grenze verabschiedet. Nutze deine Chance und mache deine Friends und Follower mit ein paar Sätzen auf deinen Artikel neugierig. Sie danken es dir mit Reaktionen – was deine Reichweite steigert.

Mehrfach versenden

Wer sagt, dass du nur eine Statusmeldung pro Netzwerk versenden darfst? Abhängig von der Kultur, die jeweils herrscht, kannst du mehrere Statusmeldungen posten. Bei Twitter mache ich es so:

Ich versende eine Statusmeldung

  • 1x am Tag der Veröffentlichung
  • 1x am Tag danach
  • 1x eine Woche später
  • 1x einen Monat später
  • 1x zwei Monate später
  • 1x sechs Monate später

Bei Facebook oder Linkedin bin ich längst nicht so offensiv. Doch nach sechs Monaten ist eine Wiederholung in meinen Augen in Ordnung.

Mir ist es schon oft passiert, dass die Mundpropaganda für einen Artikel erst bei der zweiten oder dritten Statusmeldung in Schwung kam. Es sind eben nicht immer alle im Netz, wenn ich zufällig da bin.

Überschriften und Teaser testen

Wenn du deinen Artikel mehrfach postest, solltest du mit verschiedenen Überschriften und Teasern arbeiten (Anleitung für einen Teaser). Die Entwürfe gelingen meist unterschiedlich gut. Mit mehreren Varianten steigerst du die Chance, den richtigen Ton für deine Friends und Follower zu treffen.

Bei Twitter ist das Analyse-Tool für die Ergebnisse gleich integriert. Und es ist sehr spannend, worauf die Follower gut reagieren.

Du fragst dich, woher die vielen Überschriften kommen sollen? Am einfachsten ist es, wenn du die verschiedenen Schwerpunkte deines Artikels jeweils in den Mittelpunkt hebst (Siehe auch: Starke Überschriften für deine Blogartikel).

Mit Tools arbeiten

Wenn du dich auf meine Tipps einlässt und mehrere Statusmeldungen mit verschiedenen Überschriften möglichst in mehreren Netzwerken versendest – dann wirst du unglücklich. Jedenfalls dann, wenn du das alles per Hand in den Griff bekommen willst.

Lass dir von einem Tool wie Hootsuite, Buffer oder Social Pilot helfen. Ich kann mir nicht vorstellen, wie man sich anders sinnvoll organisieren kann.

Befreundete Blogger um eine Empfehlung bitten

Sprich dich mit guten Freunden in deinem Netzwerk ab: Teilt eure Publikationen gegenseitig und steigert so eure Reichweite.

Unterstützer fördern

Früher oder später werden deine Follower damit beginnen, deine Artikel zu teilen. Sich zu bedanken, ist schlicht ein Gebot der Höflichkeit. Noch schöner ist es, deine Unterstützer bei einer nächsten Gelegenheit ebenfalls zu bedenken: mit einem Kommentar oder damit, dass du einen Artikel teilst.

Nach und nach steigerst du so den Kreis derer, die deine Artikel wohlwollend lesen und ihn häufiger teilen. Zugleich bildet sich ein Netzwerk, das über die Online-Welt hinaus reicht. Du wirst sehen: Wenn du jemanden außerhalb des Webs triffst oder mit ihm telefoniert, habt ihr schon eine kleine gemeinsame Geschichte. Es gibt etwas, das euch verbindet.

Deinen Artikel in Gruppen und Foren anteasern

In eine Liste wie diese gehört der Hinweis, deinen Artikel in einer Gruppe oder in einem Forum anzuteasern. Ich bin in der Sache zwiegespalten: Es gehört Fingerspitzengefühl dazu.

Auf der sicheren Seite bist du, wenn du dir zuerst ansiehst, was in der Gruppe üblich ist, in der du etwas posten möchtest. Meist reagieren die Mitglieder ungnädig, wenn du alle Diskussionen auslässt und dich niemals beteiligst, dann aber einen Artikel absetzt und wieder verschwindest. Auch Eigenwerbung ist in der Regel unerwünscht.

Noch etwas knirscht in meiner Wahrnehmung: In Business Netzwerken will man sich möglichst keine Blöße geben. Deshalb sind die Artikel oft informativ gehalten. Der Autor zeigt sich im besten Licht. Die Frage ist nur, wie Gruppenmitglieder auf einen rundum perfekten Beitrag reagieren sollen: Toll? Wie sollen sie antworten? Meist bleiben sie stumm, denn wenn der Autor vor allem sein Können und Wissen präsentiert, lädt das einfach nicht zum Austausch ein. Gespräch und Austausch sind jedoch der Wesenskern einer Gruppe oder eines Forums.

Versuche es alternativ einmal so: Leite eine Diskussion ein, indem du eine Frage stellst, die mit deinem Artikel in Zusammenhang steht. Ergänzend (!) kannst du auf deinen Artikel hinweisen.

Den Output steigern

Im Marketing hilft mehr oftmals mehr. Damit du deinen Aufwand einigermaßen im Griff behältst, versuche, deine Ideen mehrfach zu verwenden.

Bei Linkedin etwa kannst du unter Linkedin Pulse einen Artikel einstellen. Veröffentliche also deine Artikel zuerst auf deinem Blog und einige Monate später bei Pulse.

Um Problemen mit Google und Duplicate Content aus dem Weg zu gehen, solltest du nur 50 Prozent bei Linkedin einstellen und auf deinen Blog als Originalquelle verweisen. (Tipp von Linkedin).

Alternativ kannst du eine kleine Serie an Posts entwerfen, die inhaltlich zusammenhängen. Die versendest du im Verlauf von vier oder sechs Wochen. Ein gutes Jahr später kannst du aus den Posts einen Artikel schreiben.

Helfen, Fragen beantworten

Recherchiere auf deinen Plattformen, wer gerade eine Frage zum Thema deines jüngsten Artikels hat. Bitte antworte auf die Frage aufrichtig und individuell. Verweise ergänzend (!) auf deinen Artikel. So gewinnst du neue Follower.

E-Mail-Signatur

Tools wie WiseStamp helfen dir, dynamische E-Mail-Signaturen zu erstellen. Das bedeutet: Dein jeweils neuester Artikel wird in deine E-Mail-Signatur integriert. Sehr praktisch!

Ausgewählte Kunden anmorsen

Wenn dein Artikel im Anschluss an ein Kundengespräch entstanden ist oder wenn es gerade passt, lass deinen Kunden von deinem neuen Werk wissen.

Newsletter

Weise in deinem nächsten Newsletter auf deinen Artikel hin. Falls du noch keinen Newsletter führst, kann dies der Auftakt sein: Informiere deine Abonnenten über deine neuen Artikel.

Welche Tipps für mehr Reichweite haben dir am besten gefallen? Vielleicht legst du dir eine Checkliste an, die du nach der Veröffentlichung eines Artikels durchgehst. Die erste Runde ist die aufwändigste. Mit der Zeit wird es einfacher.

Eine große Reichweite beruht zum großen Teil auf Hartnäckigkeit und Geduld. Damit dir unterwegs die Motivation erhalten bleibt, lohnt es sich, wenigstens die Zahl der Zugriffe auf deiner Webseite zu prüfen. Wenn du merkst, dass sich dein Einsatz lohnt, gewinnst du neue Energie.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Einen Blog starten

Einen Blog starten

Themen, Technik, Leser und Spaß: der ultimative Guide für alle Neu-Blogger, die einen Blog starten wollen

Im Netz findest du reichlich Artikel zum Stichwort „einen Blog starten„. Die meisten beziehen sich auf die Technik. Klar, ohne Technik kein Blog, so wie du ohne Fahrrad keine Fahrradtour machen kannst.

Doch steht dein neues Gefährt erst einmal im Keller, brauchst du ein Ziel. Andernfalls nützt es dir nichts. Ebenso ist es mit deinem Blog. Mit der Technik alleine ist dir noch nicht gedient. Das Gute an einem Blog ist der Inhalt: Was also willst du schreiben? Und was willst du persönlich erreichen?

„Kunden gewinnen“, sagen die meisten und das ist in Ordnung. Doch wie funktioniert das? Bloggen ist Spielart des Content Marketing. Content Marketing wiederum greift auf Beobachtungen im Netz zurück: Wie verhalten sich Kunden im Netz? Was brauchen sie, um eine Entscheidung zu treffen? Entlang dieser Idee gibt es Praxis-Beispiele und Empfehlungen für Inhalte und Wege, die deine Kunden zu dir führen.

Einfach loszulegen, kann ich dir nicht empfehlen. Oft sehe ich werbliche Artikel, die kaum einer lesen will und auch nicht viral gehen. Wer mag sich schon für die Werbung anderer verwenden? Auf der anderen Seite gibt es Artikel, die irgendwie nett sind, doch man fragt sich, was sie bewirken sollen.

Beide Varianten sind aussichtsreiche Kandidaten für „eingeschlafene Blogs“: Die Blogger starten mit viel Enthusiasmus, doch die Ergebnisse bleiben aus. Es bleibt Unsicherheit über das „Wie“ und dann vergeht die Motivation ganz schnell.

Was ausgesprochen schade ist!

Wenn dein Angebot beratungsintensiv ist, wenn es etwas zu erklären gibt, wenn außerdem deine Persönlichkeit beim Kunden-Gewinnen und bei der Leistung wichtig sind – dann ist ein Blog eine gute Empfehlung für dich!

Am Anfang kommt es darauf an, einige Artikel zu Themen zu schreiben, die für deine Kunden zentral sind. Mit diesen Artikeln machst du Kanäle auf, auf denen deine Kunden dauerhaft zu dir finden.

Stell dich daher lieber gleich richtig auf. So machst du dir die wenigste Arbeit.

Lies hier von den Fragen, die Kunden und Neu-Blogger gestellt haben.

Was heißt „spannend“?

Darum geht es
Du wünschst dir begeisterte Leser. Menschen, die deinen Blog gerne besuchen und zurückkommen, weil deine Artikel etwas transportieren, das sie schätzen und das sie brennend interessiert.

Du willst sie fesseln, denn dir ist klar: Das Angebot im Netz ist gewaltig. Trantütige Artikel haben keine Chance.

Darum geht es wirklich
Was macht einen Artikel spannend? Geht es wirklich um Spannung im Stil eines Hitchcock-Krimis? Was spannend oder fesselnd ist, liegt im Auge des Betrachters: Auch wenn du mit Zahlen im allgemeinen wenig anfangen kannst, können 6 Zahlen aus 49 außerordentlich spannend sein – wenn du ahnst, dass du die 6 richtigen angekreuzt hast und deine erste Million winkt.

Deshalb ist es besser, den Faden von einer anderen Seite her zu knüpfen: Welches Angebot willst du nach vorne bringen und welches Problem deiner Kunden löst es? Oder geht es um einen dringenden Wunsch? Spannung entsteht, wenn es dir gelingt, die tiefen und wahren Wünsche deiner Kunden anzusprechen.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Kaum ein Artikel wird sorgfältig von der ersten bis zur letzten Zeile gelesen. Meist überfliegen die Leser die Überschriften und steigen an den Stellen ein, die ihnen wichtig sind – wenn überhaupt.

Mach dir also keine Sorgen um komplizierte literarische Kunstgriffe. Ein Blog-Artikel ist das falsche Medium dafür. Business-Leser im Netz haben andere Wünsche als Roman-Leser an einem verregneten Wochenende.

Zum Nachdenken
Herauszufinden, was deine Kunden ehrlich beschäftigt oder was ihnen heimlichen Kummer bereitet, ist DER Hebel für deinen Erfolg beim Bloggen. Ein überzeugender Blog lebt davon, dass du deinen Kunden sensibel zuhörst.

Überraschung
Mach dich frei von überzogenen Erwartungen an deine Schreibkünste, gerade wenn du einen Blog starten willst! Mit einfachen, klaren, prägnanten Artikeln bist du sehr gut aufgestellt.

Weshalb lesen Leser?

Darum geht es
Im Netz gibt es doch schon alles, richtig? Wenn du begreifst, weshalb Leser dennoch lesen, kannst du ihnen geben, was sie mögen.

Darum geht es wirklich
Erkenne, was ein Business Blog in seinem Wesen ist – im Gegensatz zu einer Fachzeitschrift, einem Portal, einem Lifestyle Blog oder einer anderen Publikation, die dir in den Sinn kommt.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Fragt man Leser nach dem „Warum“, geben sie meist an, sich informieren zu wollen. Eine nebulöse Aussage! „Sich informieren“ kann viel bedeuten: einen anderen Blickwinkel einnehmen; Worte finden für das, was sie innerlich bewegt; die eigene Meinung prüfen oder sie bestätigen; den eigenen Wissensstand abgleichen oder Beispiele finden, wie sich Hürden überwinden lassen.

Es gibt noch mehr Gründe, zu lesen: Leser mögen deinen Stil oder dich selbst. Wenn die Beratung einen Teil deiner Leistung ausmacht, ist außerdem folgendes wichtig zu wissen: Leser lesen, weil sie wissen wollen, wie du „tickst“; wie du an ein Thema herangehst; wie du dich positionierst. Sie wollen sich – kurz gesagt – ein Bild davon machen, wie es sein wird, mit dir zu arbeiten.

Bleibt also festzuhalten: Neuigkeiten sind prima.
Jenseits dessen gibt es jedoch noch viele andere Gründe für das Lesen.

Zum Nachdenken
Alles findet kritische Gegenstimmen, so auch Blogs: „Blogs sind doch altmodisch“, heißt es dann oder: „Wer liest denn noch? Videos oder Podcasts sind doch viel schicker!“

Mach dir bewusst, wer deine Leser sind und was du erreichen willst. „Schick“ kann ein Argument sein, muss aber nicht.

Gerade B2B hast du es vielfach mit Lesern zu tun, die kostenintensive und weitreichende Entscheidungen für ihr Business oder ihren Arbeitgeber treffen müssen. Die frühen Jugendjahre liegen eine Weile hinter ihnen, sprich: Sie sind lesend erwachsen geworden. Sie tun es, weil sie es so gewohnt sind.

Leser mit Entscheidungsverantwortung brauchen und schätzen vor allem vertrauenswürdige Information. Der gute Inhalt schlägt deshalb die Form.

Einen Blog starten und schreiben oder nicht schreiben? Die eine Antwort für alle kann es nicht geben. Doch lass dich von pauschalisierten Statements im Netz nicht verrückt machen, sondern schau dir an, was deine Kunden brauchen, um sich zu entscheiden.

Überraschung
Lass den Gedanken hinter dir, dass du ständig etwas Neues, nie Dagewesenes, Exzeptionelles bringen musst. Häufig bearbeitete Themen können auch für dich in Ordnung sein, so lange du deine Haltung und deine Position erkennbar machst.

Wie werden Leser zu Kunden?

Darum geht es
Deine Leser brauchen Führung. Sie wollen wissen, was der nächste Schritt ist. Baue ihnen deshalb eine Brücke zu dir: Mache dir bewusst, was sie wissen müssen, um sich für dich zu entscheiden und führe sie zu dir.

Darum geht es wirklich
Die Frage ist der Dreh- und Angelpunkt beim Bloggen: Sollte dein Blog keine Kunden anziehen, wäre die ganze Mühe umsonst gewesen!

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Bevor sich ein Kunde für dich entscheidet, geht er einen Entscheidungsweg. Er hat viele Fragen an dich, etwa: Kannst du sein Problem lösen oder seinen Wunsch erfüllen? Wird es angenehm sein, mit dir zu arbeiten?

Viele Autoren haben sich bereits mit diesem Entscheidungsweg, der Kundenreise, beschäftigt. Infos findest du zum Beispiel bei ryte oder Chimpify . Meine Darstellung lehnt sich daran an:

Die Kundenreise (Grafik)
Die Kundenreise: Stationen deines Kunden auf dem Weg zu dir
  • Phase 1: Aufmerksamkeit
    In der ersten Phase gilt es, die Aufmerksamkeit deines Kunden zu gewinnen. Was sieht dein Kunde in seiner Umwelt? Mit seinen Augen? Was nimmt er wahr? Das ist mit dem Wort „Symptome“ gemeint: Etwas ist deinem Kunden bewusst geworden: Seine Welt ist nicht mehr vollständig. Womöglich ist er aber weit davon entfernt, die Wahrnehmung einordnen und benennen zu können. Was immer du publizierst: Deine Artikel sollten sich in der Wahrnehmungswelt deiner Kunden bewegen. Sprich seine Sprache.
  • Phase 2: Interesse
    Dein Kunde ist schon einen Schritt weiter, er hat etwas gelernt. So nach und nach wird ihm klar, wie man das nennt, was ihn stört, und welche Lösungen auf dem Markt sind.
  • Phase 3: Anbieterauswahl
    In der dritten Phase hat sich dein Kunde mit Lösungswegen vertraut gemacht und sich für einen entschieden. Nun sucht er nach einem Anbieter.
  • Phase 4: Kaufgespräch
    Herzlichen Glückwunsch, dein Kunde hat Kontakt zu dir aufgenommen. Bis hierher hat er sich bereits intensiv mit dir beschäftigt. Man sagt, dass die Kaufentscheidung zum Zeitpunkt des persönlichen Kontakts zu 80 Prozent gefallen ist.

Zum Nachdenken
Wenn du einen Blog starten willst und noch am Anfang stehst, hast du vermutlich alle Hände voll zu tun, die ersten Artikel zu veröffentlichen und eine Routine für dich zu entwickeln.

Ich finde: Das ist viel! Und genug für die ersten Monate.

Auf lange Sicht solltest du deine Kundenreise allerdings ausbauen: Gute Blog-Artikel und Inhalte sind das eine. Auf Dauer brauchst du für ein stabiles System zu Kundengewinnung voraussichtlich mehr wie Landing Pages, Newsletter und Lead Magneten. Das hängt von deinem Angebot ab.

Überraschung
Du bist Experte auf deinem Gebiet. Über die Jahre hast du viel gelernt und erlebt und das wird wohl auch so weiter gehen.

Deine Neu-Kunden sind jedoch Anfänger. Sie starten immer vorne und haben immer wieder dieselben Fragen.

In deinem Blog wird es deshalb ein Set an Basis- oder Grundlagen-Artikeln geben. Im Kern sind sie immer aktuell, auch wenn du sie hin und wieder prüfen und schleifen solltest. Sie sind so etwas wie die Hauptschlagader in deinem Blog. Gib dir am Anfang etwas Mühe. Du baust mit ihnen einen langlebigen Wert für dein Business auf. Und freue dich darauf, dass auf lange Sicht der Aufwand für das Artikel-Schreiben sinkt.

Wie findest du deine Themen?

Darum geht es
Du gallopierst durch den Tag, deine ToDo-Liste ist vollgestopft. Du hast dir wohl Zeit für deinen neuen Blog-Artikel eingerichtet, doch jetzt sitzt du da und die zündende Idee bleibt aus. Worüber sollst du nur schreiben?

Darum geht es wirklich
Ein erfolgreicher Blog lebt von guten Ideen und Artikeln. Doch wie gelingt dir ein dauerhaft hohes Niveau? Und wie sorgst du für sprudelnde Ideen?

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Von den Fragen deiner Leser und Kunden war schon weiter oben die Rede. Sie sind die wichtigste Quelle für Themen-Ideen.

Drehe dein Themenfeld für neue Ideen einmal um und schau es dir von einer anderen Seite an. Blog-Artikel haben das Potenzial,

  • den Verkauf zu fördern
  • das Profil zu schärfen
  • und ein gutes Ranking in der Suchmaschine zu erreichen.

Doch zur Wahrheit gehört, dass es schwer ist, alles gleichzeitig in einem Artikel abzubilden. Wenn du dir die Gesamtzahl deiner bestehenden Blog-Artikel ansiehst, wie gut ist jeder Bereich abgedeckt? Was fehlt noch?

  • Mit den Fragen deiner Kunden bewegst du dich eng am Verkauf entlang.
  • Mit Meinungsartikel schärfst du dein Profil. Sie laden zur Diskussion ein und werden häufiger geteilt und kommentiert als reine Wissensartikel. Schreibe also darüber, weshalb du etwas tust oder lässt, auch im Gegensatz zum Mainstrean.
  • SEO-orientierte Artikel sind umfangreich und greifen Suchanfragen von Internetnutzern im Netz auf. Für Ideen kannst du die Autoergänzung von Google nutzen oder andere Tools, wie etwa Ubersuggest.

Zum Nachdenken
Redaktionspläne sind ungefähr so attraktiv wie alte Socken. Dennoch lege ich sie dir ans Herz, denn sie sind treue Begleiter in deinem Blogger-Alltag: Sie helfen dir, deinen Artikel-Mix gezielt zu gestalten. Und sie schützen dich vor der Ideen-Flaute im falschen Moment.

Überraschung
Kreative Ideen sind Übungssache. Bloggern geht es nicht anders als Fotografen: Wer seinen Blick schult, findet Themen einfach so unterwegs. Auf Dauer laufen dir gute Ideen einfach über den Weg.

Alles verschenken?

Darum geht es
Einen neuen Anbieter zu beauftragen, ist für einen Kunden ein Wagnis. Ob der Anbieter sein Versprechen einhalten und die Zusammenarbeit funktionieren wird, weiß er erst hinterher.

Deshalb geht er gerne auf Test- und Gratis-Angebote ein, um sich ein Bild zu machen und Vertrauen zu gewinnen.

Die Anbieter auf der anderen Seite sind stolz auf ihr Wissen und ihre Erfahrung. Vielfach haben sie es über Jahre aufgebaut. Sollen sie es wirklich einfach so verteilen? Gratis? Dies widerspricht ihrem Gefühl für den Wert ihrer Leistung.

Darum geht es wirklich
Gewinne ein Verständnis dafür, was deine Kunden tatsächlich bei dir buchen. Den Rest kannst du verschenken.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Was bekommt dein Kunde, wenn er bei dir bucht: Ist es wirklich das Wissen? Oder was ist es sonst?

  • Buchen sie in Wahrheit deine Prozessbegleitung, weil alles Kopf-Wissen nicht hilft, blinde Flecken zu erkennen?
  • Ist deine Kompetenz so weit und fachübergreifend, dass deine Kunden sie in sinnvoller Zeit nicht selbst aufbauen können?
  • Sammelst du Wissen und verdichtest es speziell für die Bedürfnisse deiner Kunden?
  • Haben deine Kunden mit dir ein gutes Gefühl? Gewinnen sie mit dir eine Identität? Inspirierst du sie oder machst du ihnen Mut?

Worin auch immer deine Leistung liegt: Ohne Wissen kannst du wahrscheinlich nicht starten. Doch um Wissen alleine geht es selten.

Wenn es allerdings so ist, musst du keine Angst haben, Wissen abzugeben.

Zum Nachdenken
Das Wort vom „Schenken“ ist fragwürdig: Im Netz wird nichts verschenkt und jeder weiß das. Die Aufgabe ist vielmehr, gezielt Kostproben abzugeben, damit Neu-Kunden erkennen, was sie mit dir gewinnen und Vertrauen zu dir fassen.

Fehlerhaft wäre es deshalb:

  • Blind den Kern deiner Leistung zu wegzugeben.
  • Sich geizig zu zeigen und Informationen zu teilen, die dem Empfänger keinen Nutzen stiften.
  • Informationen abzugeben, die keinen Bezug zu deinem Angebot haben und deine Kunden auf eine falsche Fährte locken.

Überraschung
Beim Bloggen gilt: ziehen, nicht drücken. Mit deinem Knowhow machst du deinen Kunden süchtig nach mehr. Auf deiner Angebotstreppe geht er Schritt für Schritt mit – von den Gratis-Angeboten bis zu den kostenpflichtigen Leistungen. Dabei begegnest du ihm zu jedem Zeitpunkt im Expertenstatus, freundlich und unterstützend.

Nichtsdestotrotz solltest du strategisch handeln.

Wie gewinnst du Leser? Teil 1: Pleiten und Pannen

Darum geht es
Dein Blog braucht Leser. Am besten viele!

Darum geht es wirklich
Viele Leser zu haben, ist super. Doch vor allem brauchst du Leser, die mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu deinen Kunden werden. Und da wird es spannend.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Für Neu-Blogger ist die Vorstellung von einer großen Leserschaft oft so eine Sache: Man will sie und fürchtet sie zugleich.

Wahrscheinlich ist, dass deine ersten Artikel von Menschen gelesen werden, die dich ohnehin kennen und mögen. Sie kommen aus deinem Netzwerk. Mit der Zeit werden deine Kreise größer:

  • Du gewinnst Fans, die deine Artikel in ihren Netzwerken teilen und empfehlen,
  • schreibst Gastartikel für andere Blogs oder Zeitschriften und erweiterst so deine Reichweite,
  • machst dir bei einem oder mehreren sozialen Medien einen guten Namen und gewinnst Leser für deine Blog-Artikel
  • oder schaltest Anzeigen, etwa bei Facebook.

Deine Leserschaft aufzubauen, ist eine langfristige Aufgabe. Sie ist ebenso wichtig wie das Blog-Artikel-Schreiben selbst. Viele vergessen das, wenn sie einen Blog starten. Über Nacht gewinnst du in der Hinsicht nichts.

Zum Nachdenken
Meinen Blog gibt es schon seit 2007. Ob es einen Fehler gibt, den ich noch nicht gemacht habe? Wahrscheinlich nicht. Vielleicht willst du jedoch die eine oder andere Schleife vermeiden. So machst du deinen Blog bekannt, ohne etwas zu erreichen: meine „besten“ Fehlgriffe:

  • Blogparade
    Du nimmst an einer Blogparade teil und schreibst einen sehr schönen Artikel (Was ist eine Blogparade?). Dank dieses schönen Artikels besuchen dich viele neue Leser auf deinem Blog. Dumm nur, dass der Initiator der Blogparade so rein gar nichts mit deinen Ziellesern zu tun hat. Die vielen neuen Leser werden in hundert Jahren keine Kunden von dir.

    Eine Blogparade ist eine gute Sache, wenn dich dein Beitrag bei deinen Ziellesern bekannt macht.
  • Mehrdeutiger SEO-Begriff
    Wie du weißt, gehören viele Trainer, Berater und Coachs zu meinen Kunden. Deshalb verwende ich häufig das Wort „Trainer“. Das ist ganz natürlich, nicht? Nie habe ich mir Gedanken darum gemacht, mich jedoch immer über die vielen jungen, männlichen Besucher auf meinem Blog gewundert. Irgendwann dämmerte es mir: Es sind Sportler, oftmals Fußballer. Sicher keine Kunden für mich!

    Achte gerade bei deinen zentralen SEO-Suchworten auf eindeutige Begriffe. Auch der „Coach“ ist vieldeutig.
  • Fan im eigenen Haus
    Soeben hast du deine Webseite und deinen Blog neu gestaltet. Du bist begeistert und außerdem musst du noch ein paar kleine Fehler ausbügeln. Aus vielerlei Gründen bist du ständig auf deiner Seite. Die neue Seite scheint gut anzukommen. Es ist großartig: Google Analytics meldet dir reichlich Besuch und lange Besuchsdauern. Irgendwann wird dir klar, was los ist: Du bist dein treuester Fan.

    Sorge dafür, dass du deine eigenen Zugriffe aus deiner Analyse ausschließt (Interne Zugriffe ausschließen).
  • Verliebt in den Zuspruch
    Jeder Blogger freut sich über zahlreiche Kommentare und gutes Feedback. Was aber, wenn die Kommentare einem Artikel gelten, der nichts mit deinem Angebot zu tun hat? Und was ist, wenn der freundliche Zuspruch aus der Feder von Kollegen stammt? Auf meinem Blog sind die Artikel über Trainerhonorare oder Bounce Rates sehr beliebt. Da ich schon so lange selbständig bin, kann ich etwas dazu sagen. Mit meinem Angebot hat das wenig zu tun. Was mache ich jetzt? Die schönen Artikel und Kommentare löschen? Eine Zwickmühle. Sehr schwierig!

    Bleibe mit deinen Artikeln lieber bei deinem Thema, damit du gar nicht erst in einen Zwiespalt gerätst.

Überraschung
Eine große Leserschaft entwickelt langfristig. Du kannst dich über den Umstand ärgern oder ihn als Schutzzone verstehen: Nicht gleich auf der ganz großen Bühne zu stehen, macht es manchem Neu-Blogger leichter, die ersten Schritte zu wagen.

Wie gewinnst du Leser? Teil 2: der aussichtsreiche Weg

Darum geht es
Du willst teure Fehler vermeiden und auf direktem Weg zu deinem Ziel.

Darum geht es wirklich
Wenn du Hoffen und Bangen hinter dir lassen willst, wenn du dir mehr Stabilität in deinem Auftragsbuch wünschst, dann sind deine Auswertungen deine treuesten Freunde.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Wie machst du deinen Blog bei den Menschen bekannt, die du tatsächlich erreichen willst?

  • 1. Schritt: Mache dir bewusst, wen du mit deinem Blog erreichen willst.
    Der Satz klingt banal. Doch in der Praxis zeigt sich, dass er es in sich hat. Finde deine Antwort.
  • 2. Schritt: Triff eine plausible Annahme
    Überlege dir, wo dir Neukunden das erste Mal begegnen und wie du sie entlang einer Treppe zu deinem Angebot führst. Messe die Ergebnisse auf jeder Stufe und ziehe deine Schlüsse.
  • 3. Schritt: Teste und optimiere
    Für Mitarbeiter in den Marketingabteilungen sind Tests selbstverständlich. In Solo-Unternehmen existiert meist unausgesprochen die Hoffnung, dass man sich durch scharfes Nachdenken, Gefühl und Erfahrung das lästige Testen ersparen kann. So zugespitzt wird das Unrealistische daran offensichtlich. Etwas Greifbares gewinnst du so nicht.

Zum Nachdenken
Wenn du sicher sein willst, dass du kein Stroh drischst, geht nichts an einer Messung vorbei. Zum Glück ist das DSGVO-konform möglich. Nutze deine Chance.

Überraschung
Die Ziffern 0 bis 9 sind für sich genommen ebenso spannend wie die Buchstaben A bis Z – nämlich gar nicht. Spannend werden sie erst, wenn sie anfangen zu erzählen. Viele sagen, dass sie mit Zahlen nichts anfangen können. Wenn du dich dazu zählst, könntest du eine Überraschung erleben: Zahlen erzählen von Wünschen, Träumen und Hoffnungen. Du musst sie nur hören können.

Wie bleibst du motiviert?

Darum geht es
Regelmäßig Artikel veröffentlichen in einem Turnus, den du dir vorgenommen hast.

Darum geht es wirklich
Sich beim Bloggen kompetent fühlen und sicher sein, das Richtige für dein Business zu tun.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst

Kennst du dein „why“?
Ein Blog ist mit Aufwand verbunden. Deshalb ist es wichtig, dir klar zu machen, weshalb du ein Blog betreiben willst. Ist dieser Grund wichtig und stark genug, so dass du andere Aufgaben nach hinten stellst, wenn ein neuer Artikel ansteht?

Nach meiner Beobachtung haben Langzeit-Blogger ein starkes Motiv. Sie bloggen, weil

  • sie ihr Business grundsätzlich umgestalten wollen und etwa auf Online-Kurse umsteigen,
  • ihnen der bisherige Zugang zu Kunden versperrt ist.
  • sie überzeugt sind, dass Bloggen der beste Kommunikatonsweg für sie ist und etwas leistet, das andere Wege vermissen lassen. Sie schätzen die Kombination aus Sichtbarkeit, Nahbarkeit und Verkaufen ohne Druck.

Bist du gut vorbereitet?
Ähnlich wie beim Sport profitiert ein Blog von der Begeisterung des Bloggers. Aus reiner Vernunft bleibt niemand auf Dauer am Ball.

Viele Langzeit-Blogger wollen eine Botschaft in die Welt tragen. Sie haben etwas zu erzählen, das ihnen wichtig ist. Andere schätzen den Prozess des Schreibens, weil er hilft, die Gedanken zu sortieren und sich zu klären.

Auch die Schreib-Kompetenz ist ein Thema: Jeder Blogger will sicher sein, dass seine Artikel interessant sind und gut zu lesen – na klar! Im Allgemeinen machen die Dinge Spaß, die man gut kann.

Die Haltung zum Schreiben ist allerdings ein merkwürdiges Ding. Manche glauben, das Schreiben sei eine unerreichbare Kunstform. Andere sind überzeugt, dass am Schreiben nicht viel dran ist.

Nur auf das Naheliegende kommen wenige. Ob Tanzen, Singen, Coachen oder Motorradfahren: Alles lebt von einer Kombination aus Knowhow, Handwerk und Übung. Das Schreiben macht da keine Ausnahme.

Blog-Artikel wollen im Netz bestehen. Allein schon wegen der Umgebung gibt es ein paar Dinge zu wissen. Zugleich ist Schreiben machbar: Blog-Artikel sind Alltags- und Gebrauchstexte. Ein bisschen Neugier und Spaß an der Sache vorausgesetzt, klappt das schon.

Zum Nachdenken
„Ich will’s mal ausprobieren“, ist ein zweifelhafter Auftakt: Einerseits fehlt es wahrscheinlich an Motivation, andererseits ist ein Blog ein Langstrecken-Projekt. In den ersten Wochen wird die Resonanz aller Voraussicht nach gering sein.

Wenn dir ein Blog zu viel ist, hast du zwei Alternativen:

  • Veröffentliche deine Artikel etwa bei LinkedIn.
  • Schreibe eine Handvoll Artikel für deine Webseite, nenne das Ganze jedoch nicht „Blog“, sondern „Magazin“ oder „News“.

Überraschung
Die meisten beginnen mit dem Bloggen, weil sie Kunden gewinnen wollen. Doch das Bloggen oder generell das Schreiben wirkt auf einer noch anderen Ebene positiv auf dein Business zurück: Bloggen ist ein Weg, die fachliche Kompetenz im eigenen Business zu ordnen und zu vertiefen. Dies stabilisiert und stärkt das Selbstvertrauen.

Macht die Bloggerei nicht ziemlich einsam?

Darum geht es
Wie stellst du dir dein künftiges Leben als Blogger vor? Viele sehen sich am Schreibtisch sitzend, schreibend. Und du?

Darum geht es wirklich
Das Schreiben der Artikel ist ein Teil des Bloggens. Ebenso wichtig ist jedoch das Sich-Vernetzen und Bekannt-Machen. Dabei spielen Social Media-Plattformen eine große Rolle. Vernetzung ist nun gerade das Gegenteil von Einsamkeit.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Viele routinierte Blogger berichten, dass sie für die Überschrift ebenso viel Zeit einplanen wie für das Schreiben des Artikels. Ist der Artikel fertig, verwenden sie noch einmal so viel Zeit darauf, ihn bekannt zu machen. In eine Formel gegossenen, heißt das für die Zeiteinteilung: 1 Teil Überschrift / 1 Teil Text / 2 Teile Vernetzung und Vermarktung. Hättest du das gedacht?

Zum Nachdenken
Die frühen Blogger waren begeistert von den Möglichkeiten des Netzes: Jeder konnte und durfte etwas veröffentlichen. Einfach so, ohne Journalisten zu fragen, ob sie einen Platz in ihrer Zeitung freimachen.

Die Blog-Artikel verstanden sich als Beiträge zu einer öffentlichen Diskussion. Man wollte etwas teilen. Sich austauschen. Lernen. Gleichgesinnte treffen. Auch deshalb wurde auf den Blogs reichlich kommentiert. Das Begeisternde und letztlich Motivierende war die Chance, Menschen kennenzulernen, die man anders nie getroffen hätte.

Dann kam das Marketing hinzu und mit ihm die Diskussion um Artikel-Umfänge, Besuchsdauern, Suchmaschinenranking, Absprungraten und andere Kennzahlen. Das virtuelle Köpfe-zusammenstecken trat in der Wahrnehmung zurück. Blogs wurden professionell. Ihre Zahl stieg.

Inzwischen reden wir einer Informations-Flut, auch das bereits seit Jahren. Wahr ist außerdem, dass sich zu den klassischen Blogs viele Alternativen für den Austausch gesellt haben wie Social Media-Plattformen, geschlossene Mitgliederbereiche oder Chat Rooms. Blog-Artikel sind in dem Vergleich das Format, in dem du einen vollständigen Gedanken entwickeln kannst. Viele Dauer-Blogger stellen sich mit der Zeit ein individuelles Set zusammen.

Blogger, die jetzt noch auffallend erfolgreich sind, haben etwas von den frühen Blogs über die Zeit gerettet: Sie sind so etwas wie Sammelpunkte für Menschen mit gleichem Interesse. Vielleicht bist du schon einmal über „Tribes“ gestolpert: Tribes sind inoffizielle Gruppierungen von Menschen mit gleichem Interesse. Sie organisieren sich über Netz-Medien (Wikipedia: Tribe).

Ein erfolgreicher Blogger ist einer, der einen Tribe um sich schart. Er sorgt für die Initialzündung, gibt Impulse – und die Follower beginnen, miteinander zu reden. Dieses Szenario entwirft zumindest Seth Godin in seinem Buch „Tribes: We need you to lead us“. Seth Godin ist einer der Wegbereiter des heutigen Marketings und hat mit „Permission Marketing“ schon in den 1990er Jahren Meilensteine gesetzt.

Wenn du am Anfang stehst und einen Blog starten willst, ist das alles harter Tobak. Vermutlich machst du dir Gedanken, wie du überhaupt deine ersten fünf, sechs Artikel auf die Beine stellst.

Persönlich finde ich: Für den Anfang ist das genug. Wenn du jedoch nach einiger Zeit zurückblickst und dich fragst, was eigentlich so schwer war und wie es weiter geht, dann ist dein Tribe die Perspektive.

Überraschung
Macht Blogging einsam? Es kommt darauf an, was du daraus machst: Wer seinen Blog als klassische Marketingplattform nutzt, um die eigene Großartigkeit zu feiern, wird einsam bleiben. Es liegt an dir, Blog-Artikel als Gespräch zu denken. Dann gibt es bis heute Austausch.

Gut mit deiner Zeit umgehen

Darum geht es
Das BlogKraftwerk spricht Solo-Selbständige und Köpfe kleiner Teams an. Wenn du dich dazu zählst, ist das Bloggen ein Teil deiner Selbständigkeit – nicht jedoch der Kern deines Tuns. Das Bloggen muss seinen Platz in deinem vermutlich gut gefüllten Tag finden.

Darum geht es wirklich
Mach dir bewusst, was du mit deinem Blog erreichen willst und wie umfangreich dein Blog-Projekt sein sollte. Das ist wichtig, damit du dir sicher bist, mit deiner Zeit-Investition das Richtige für dein Business zu tun. Nur mit dieser Sicherheit wirst du die die Zeit nehmen.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Ein Blog ist zunächst nichts weiter als ein Stück Software. Wie du ihn füllst, ist deine Entscheidung. Du bist frei, dir die Variante zu zimmern, die am besten zu dir passt. Dies sind zwei verbreitete Varianten:

Du bist „Projektarbeiter“
Du bist ein hervorragender Netzwerker, betreibst Telefonakquise oder bist routiniert in Sachen Social Selling: Wie auch immer du aufgestellt bist – du hast deine Strategie, Kunden zu gewinnen und sie funktioniert.

Mit deinem Blog willst du deinen Webseiten-Besuchern die Gelegenheit verschaffen, dir bei der Arbeit über die Schulter zu schauen: Deine Webseite berichtet von deinen Angeboten, deinen Kundenstimmen, deiner Qualifikation – doch wie es ist, mit dir zu arbeiten, das können Blog-Artikel am besten transportieren. Deine Neu-Kunden schätzen diesen Einblick und deshalb ist ein eigener Blog eine gute Idee.

Vielleicht kommt der Tipp für einen Blog von deinem SEO-Berater: Google bevorzugt Webseiten, die ihren Besuchern etwas bieten und regelmäßig aktualisiert werden. Auch das ist ein Grund, einen Blog zu starten.

Über die Distanz eine Empfehlung auszusprechen, ist so eine Sache. Doch das Setting „klingt“ nach 8 bis 18 Artikel pro Jahr. Dies schließt ein, dass du deine Kunden eher vertrieblich gewinnst, weil du dein Einkommen damit verdienst, in wenigen und dafür umfangreichen Projekten zu arbeiten.

Du bist „Solopreneur“
Formal bist du Freiberufler und Solist, doch in dir schlägt ein Unternehmer-Herz. Du möchtest nicht mehr im Auftrag anderer arbeiten, sondern für dich. Deshalb bietest du Dienstleistungspakete an – als Produkte. Dabei achtest du sorgfältig darauf, diese unselige Zeit-gegen-Geld-Geschichte hinter dir zu lassen.

Es gibt gute Gründe, sich für diesen Weg zu entscheiden. „Die Zeit der smarten Experten“ von Brigitte und Ehrenfried Conta Grumberg finde ich der Frage sehr lesenswert. Doch dass du künftig an südlichen Stränden sitzend lässig ein paar Zeilen in deinen Laptop hämmerst, halte ich für wenig wahrscheinlich. Vielmehr wirst du gerade zu Beginn sehr viel arbeiten, um dein Programm auf die Beine zu stellen und dir deine Bekanntheit zu erarbeiten.

Bedenke: Für Käufer deines Produkts muss viel zusammen kommen. Das Thema muss stimmen, deine Aufbereitung, die Zeit und das Geld. Deshalb bist du auf eine breite öffentliche Wahrnehmung angewiesen.

Deine Selbstvermarktung wird einen großen Teil deiner Ressourcen einnehmen, wobei dein Blog einen natürlichen Ausgangspunkt bildet: Mit deinen Artikeln beantwortest du Kundenfragen, SEO-optimierte Artikel steigern deine Sichtbarkeit und mit Meinungsartikeln grenzt du dich von Wettbewerbern ab.

Mit deinen Artikeln kannst du außerdem deinen ersten Newsletter bestücken und Social Media Posts ableiten. Dein Blog bildet deshalb das Herzstück deines Marketings. Für Solopreneure am Start gilt: Mehr hilft mehr.

Zum Nachdenken
Wohin tendierst du? Bist du mehr Projektarbeiter oder Solopreneur?

Mache dir dein Geschäftsmodell bewusst und achte darauf, dass dein Vermarktungspaket dazu passt. Mit einer Handvoll Blog-Artikel ein Online Business an den Start bringen zu wollen, das dich ernährt, ist wenig aussichtsreich. Projekt-Aufträge hingegen gehen oft auf Netzwerk-Empfehlungen zurück. Was eine Artikel-Flut alleine bewirken soll, ist fraglich. Mithilfe von Blog-Artikeln bleibst du in deinem Netzwerk präsent – insofern helfen sie dir. Doch unendlich viele müssen es nicht sein.

Wie üblich gibt es Ausnahmen: Ich denke an eine Kundin, die gezielt Konzerne anspricht. Sie setzt auf einen professionell designten Internet-Auftritt zusammen mit rund 30 Blog-Artikeln pro Jahr und SEO-Optimierung. Sie spielt zusammen mit den Großen und das strahlt ihr Auftritt mit jeder Zeile aus. Das Konzept geht auf: Großkunden sprechen sie für Projekte an.

Du siehst, worauf ich hinaus will: Gutes Marketing ist gut durchdacht. Du willst einen Blog starten: Überlege dir, wie deine Kunden zu dir finden und wie dein Blog diesen Weg unterstützen soll. Die Anzahl deiner Artikel und dein Zeit-Aufwand schließt sich daran an.

Überraschung
Aus zwei Gründen empfehle ich Bloggern, von Praxisfällen zu berichten:

  • Artikel aus der Praxis zeigen, welche Themen du bearbeitest, in welchen Fällen Kunden dich ansprechen sollten und wie du ihnen hilfst.
  • Zugleich schüttelst du diese Theman aus dem Ärmel. Sie sind dein tägliches Brot. Und somit sparst du dir zumindest Zeit für eine Recherche.

Schöner Schreiben

Darum geht es
Wie schreibst du Artikel, die deine Leser mögen?

Darum geht es wirklich
Wie schaffst du es, dass deine Leser lange genug bei dir bleiben, um etwas von deinen Gedanken mitzunehmen? Falls sie regelmäßig nach dem ersten Absatz abbrechen, hast du wenig gewonnen.

Gut zu wissen, wenn du einen Blog starten willst
Ob „Deutsch!“ von Wolf Schneider oder das Text-Analyse-Tool der Wortliga: Wenn du dich umsiehst, findest du reichlich Hilfe für einen guten Schreibstil.

Leider gibt es da einen Haken: Auch wenn die Sätze schön geformt sind, kann der Artikel als Ganzes langweilig sein.
Wie hauchst du einem informativen Text Leben ein?

Ein großartiges Vorbild gibt ein Buch von Martin Schröder ab: „Wann sind wir wirklich zufrieden?“ Der Soziologe geht der Frage nach, wann Menschen von sich sagen, sie seien zufrieden. Dafür greift er auf eine Untersuchungsreihe unter 85.000 deutschen Teilnehmern zurück, die seit 1984 läuft. Das Ausgangsmaterial des Autors sieht in etwa so aus:

  • „Die Frage x beantworten soundsoviel Prozent mit Antwort a, soundsoviel Prozent mit Antwort b, soundsoviel Prozent mit Antwort c.
  • Die Frage y beantworten soundsoviel Prozent mit Antwort a, soundsoviel Prozent mit Antwort b, soundsoviel Prozent mit Antwort c.
  • …“

So geht das immer weiter.

Das Buch hätte zu einer effektiven Einschlafhilfe werden können. Doch der Soziologe (oder sein Ghost Writer) kann schreiben. Sein Geheimnis:

  • Ein gutes Tempo. Mit seinen Überschriften verspricht der Autor seinen Lesern etwas und kommt in seinem Fließtext schnell zu Punkt. Er hält sich an seinen eigenen roten Faden, ohne Abzweige, Verästelungen und Exkurse. Super! So kommt er dem heutigen Lesetempo entgegen.
  • Direktes Gespräch mit dem Leser: Der Autor lässt den Leser direkt an seinen Gedanken teilhaben. Das Buch liest sich so, als würden der Autor und der Leser gemeinsam am Tisch sitzen und die Ergebnisse studieren. In der Untersuchung wird deutlich, wie sehr traditionelle Rollenbilder noch immer verankert sind. Als aufgeklärt Menschen wünschen wir uns etwas anderes! Der Autor wundert sich mit uns und sagt das genau so. Dabei vermeidet er Erklärungsversuche und Wertungen, denn das ist nicht die Aufgabe dieses Buches, erklärt er uns. Während der ganzen Zeit hören wir seine Stimme. Schön, lebendig, nahbar! Gut gemacht.
  • Spielszenen: Zwischendurch diskutiert der Autor mit zwei fiktiven Freunden über eine Frage des jeweiligen Kapitels. Das Stilmittel sorgt für Abwechslung und führt auf praktische, nachvollziehbare Weise in schwierige Zusammenhänge ein.
  • Nicht zuletzt ist das Thema gut gewählt. Es ist mir nah, jedem anderen sicher auch: Wer wollte nicht zufrieden sein? Während des Lesens rattert es im Kopf: Wie hätte ich geantwortet? Liege ich im statistischen Mittel? Wie erklärt sich das Ergebnis?

Thema, Tempo, Nahbarkeit, Abwechslung: Ein Rezept, das eine staubtrockene statistische Auswertung auf Trab bringt, funktioniert für deine Blog-Artikel allemal.

Zum Nachdenken
Das Gegenteil dieses erfrischenden Stils ist ein Dozieren, von oben herab Reden, sich ins Abstrakte flüchten. Du schützt dich, indem du dir tatsächlich eine Person vorstellst, für die du schreibst. Profi-Texter machen es ebenso.

Überraschung
Ein informativer Text profitiert von einem klaren Aufbau. Dein Leser sollte deinem Gedanken, deinen Argumenten und deinem Fazit folgen können. Davon getrennt ist deine Sprache. Vertraue ihr. Sie ist dein persönlicher Ausdruck und gibt deinen Artikeln ihre unverkennbare Farbe.

Technik: Deinen Blog einrichten (Whitepaper)

Das Spannende am Bloggen ist der Inhalt. Doch vorher kommt die Technik, damit du starten kannst. Viele empfinden sie als große Hürde. Dabei ist gar nicht viel zu tun, sofern du schon eine Webseite betreibst.

  • Lies dieses Whitepaper, wenn du keine Lust auf Technik hast: Du erfährst, was zu tun ist und wer dir jeweils hilft.
  • Wenn du deine Webseite und deinen Blog in eigener Regie installieren willst, dann findest du im Whitepaper Tipps für die Auswahl deines Systems sowie Namen, Ressourcen und Quellen, mit deren Hilfe du dich schlau machen kannst.