Neun alltagstaugliche LinkedIn-Tipps für Selbstständige

Neun alltagstaugliche LinkedIn-Tipps für Selbstständige

Jenseits des Algorithmus: Die besten LinkedIn-Tipps selbstständige Content-Creators.

Wie du vielleicht weißt, habe ich LinkedIn zu meiner Basis-Social-Media-Plattform gemacht (zu meinem Profil). Ich versuche einiges. Herausgefunden habe ich dies:

#1 „Small is beautiful“

Portioniere den Inhalt deiner Posts mit Sorgfalt.

Weniger ist oft mehr. Mit einem einfachen Post machst du es deinen Fans und Followern leicht, zu reagieren und zu kommentieren. Und das ist das beste, was dir passieren kann.

#2 Beweise Humor

Erzähle bei Gelegenheit von einem Missgeschick und verbinde es mit einem Inhalt aus deinem Fach.

So schlägst du zwei Fliegen mit einer Klappe: Über sich selbst zu lachen, wirkt sympathisch. Du zeigst dich auf angenehme Weise menschlich. Zugleich können sich deine Fans und Follower deine Botschaft mithilfe der Story leichter merken.

#3 Sei mobil

Auch Earnest Hemingway und Thomas Mann waren viel in der Welt unterwegs.

Sie schätzten das Reisen und wussten, weshalb: Wer ständig am Schreibtisch sitzt, dem vertrocknet die Inspiration.

#4 Sei freundlich

Deine Fans und Follower sind dankbar für ein Lächeln.

Die Welt ist schon ruppig genug.

#5 Poste nicht zu viel

Zwei, höchstens drei Posts pro Woche sind bei LinkedIn für Selbstständige in Ordnung.

Die Posts benötigen ohnehin etwas Zeit, bis sie ankommen. Seit Kurzem schaue ich mir das gezielt an: Die Reichweite der Posts steigt zum Teil noch Wochen nach der Veröffentlichung.

#6 Mach’s dir leicht

Text und Grafik sind in Ordnung.

Ich mag Canva und kann die Finger nicht davon lassen. Doch die Wahrheit ist: Ein Post läuft nicht deshalb gut, weil es aufwendig gestaltet ist. Der Inhalt zählt.

#7 Sorge für dich

Ein beschwingter Geist schreibt beschwingt.

Wie du dich fühlst, wird in deinem Erzähltempo, im Rhythmus und in der Wort- und Themenwahl spürbar.

#8 Lies die Zahlen kritisch

Ein bewundertes Vorbild von dir bekommt 326 Likes und 22 Kommentare, während dein Post mit mageren sieben Reaktionen bedacht wurde?

Achte auf die Gesamtzahl der Follower: Falls dein Vorbild 12.000 Follower hast und du 200, ist deine Beifallquote besser.

Du machst deine Sache gut. Nur sollte dein Netzwerk natürlich noch wachsen.

#9 Studiere dein Publikum

Am besten machst du dir ein paar Notizen.

Welche Posts und Themen kommen gut an? Wo hast du die meisten Reaktionen? Schreib’s dir auf und erkenne auf Dauer die Muster.

Welche LinkedIn-Tipps hast du? Ich freue mich über Nachrichten von dir!

Fünf Artikel-Typen

Fünf Artikel-Typen

Aufbau, Formulierungshilfen, Erfolgsfaktoren für die wichtigsten Artikel-Typen

Du hast eine Artikel-Idee. Sagen wir, du möchtest etwas über die Resilienz schreiben, und zwar ganz speziell über Resilienz, die uns angesichts der aktuell schwierigen Welt-Lage allen gut bekommt.

Schreibst du einen Know-how-Artikel, einfach aus Gewohnheit?

Kann man machen, natürlich. Doch es gibt noch reichlich andere Möglichkeiten. Fünf weitverbreitete Artikel-Typen habe ich aufbereitet und ich wette: Dein Resilienz-Thema könntest du in jeder Form vorstellen, immer mit einem etwas anderen Twist.

Möchtest du es einmal ausprobieren?

Tipp-Liste (Listicle)

Fünf Artikel-Typen: die Tipp-Liste (Licticle) - Foto zum Artikel

Kennzeichen

Tipp-Listen sind weitverbreitet. Sehr weit verbreitet. Nicht wenige Autoren winken ermüdet ab: schon wieder eine Liste? Doch aus gutem Grund sind sie nicht kleinzukriegen: Seitenlange Artikel wirken schon auf den ersten Blick anstrengend. Listen hingegen versprechen einfache, schnell verdauliche Information.

„Der Leser kann sich kinderleicht orientieren und anhand der Zwischentitel mühelos Informationen wiederfinden. Vor allem komplexere oder eher trockene Themen lassen sich mit einer Tippliste außerdem oft verständlicher aufbereiten“,

heißt es deshalb auf der Seite Deutsche-Tageszeitungen.de.

Das bedeutet: Die Lesefreundlichkeit ist bei Listen direkt eingebaut.

Erfolgsfaktoren + Lesenutzen

Am besten funktionieren Tipps, die dein Publikum direkt und leicht umsetzen kann.

Beschränke am besten die Zahl deiner Tipps. Für dein Publikum sind Tipplisten deshalb so erfreulich, weil sie eine Vereinfachung versprechen. Du als Experte nimmst deinem Publikum Arbeit ab, weil du aus der unübersichtlichen Vielfalt, die uns die Welt bietet, das Beste auswählst. Insofern sind Tipplisten mit 50 Positionen fragwürdig, denn sie verschieben das Problem der Auswahl an das Publikum. Aus meiner Sicht sind gute Tipplisten kurze Listen.

Beispiel

Festgefahren? Drei Textertipps für den Neustart:

Know-how-Artikel

Fünf Artikel-Typen: Know-how-Artikel - Foto zum Artikel

Kennzeichen

Mit einem Know-how-Artikel greifst du ein Thema oder eine Frage aus deiner Berufswelt auf. Dabei hast du die Gelegenheit, einen Gedanken etwas ausführlicher zu beleuchten, als es in den Social Media üblich ist.

Erfolgsfaktoren

Bei der Auswahl deiner Themen hast du alle Freiheiten. Darin steckt zugleich ein Risiko: Allzu schnell geht der rote Faden verloren. Am besten machst du dir gleich zu Beginn die zentrale Aussage deines Artikels bewusst und sorgst dafür, dass deine Argumente, Aussagen und Beispiele konsequent darauf einzahlen. 

So machst du dir die Aufgabe leicht: Versuche, eine Frage deiner Kunden zu beantworten. Versetze dich dazu in eine Situation, die dir vertraut ist – etwa ein Kundengespräch oder ein Vortrag in einem Seminar. Schreibe auf, was du in dieser Situation sagen würdest, um die Fragen zu beantworten. So sicherst du für deinen Artikel ein gutes Tempo und einen hohen Lesenutzen. 

Achte zugleich auf eine respektvolle Haltung zu deinem Publikum: Deine Positionen sollten für deine Leser und Leserinnen nachvollziehbar sein. Vermeide deshalb Manipulationen und Behauptungen. Vorsicht deshalb auch vor rhetorischen Fragen: Verwende sie, wenn überhaupt, mit Sorgfalt.

Lesenutzen

Ein guter Knowhow-Artikel greift eine Frage auf, die deinem Publikum unter den Nägeln brennt. Zugleich hilfst du ihm, die eigene Welt zu sortieren. 

Mit einem Knowhow-Artikel präsentierst du dich als ein Experte, der die Welt seiner Kunden wirklich kennt. Sehr sympathisch!

Beispiel

So steigerst du dein Schreibtempo

Story und Knowhow-Artikel kombiniert

Fünf Artikel-Typen: Story & Know-how als Kombination - Foto zum Artikel

Kennzeichen

Berichte vermitteln Informationen, Geschichten geben Erfahrungen wider, heißt es bei Roy Peter Clark: „Die 50 Werkzeuge für gutes Schreiben“. Bericht und Story zu kombinieren, ist eine tolle Idee, denn mit einem solchen Artikel sprichst du Herz und Verstand deines Publikums zugleich an.

Geschichten und Storys sind groß in Mode, und das mit gutem Grund. Mit einer Story werden vielschichtige Situationen für deine Leser und Leserinnen sofort fühlbar. Schneller kannst du kaum in ein Thema einführen. Zudem ist unser Gehirn auf Geschichten programmiert: Sie bleiben im Gedächtnis hängen.

Erfolgsfaktoren

Der Boom hat jedoch eine Schattenseite: In der Begeisterung für Storys wird oft jede noch so banale Episode zur Story aufgeblasen. Dies kann nach hinten losgehen, wie ein Thread bei Twitter zeigt:

Ideen für deine Storys findest du in deiner Berufspraxis. Alternativ kannst du mit Erlebnissen aus deinem persönlichen Alltag arbeiten und diese als Analogien verwenden. Sei jedoch kritisch und mache dir am besten zuerst die Botschaft deines Artikels bewusst: Welchen Satz sollen deine Leser und Leserinnen mitnehmen? Hast du eine passende Geschichte parat – klasse. Dann nimm sie.

Lass dich jedoch nicht unter Druck setzen, wenn du gerade keine hast. Ein Bericht kann spannend sein und eine Story eine echte Schlaftablette!

In einer guten Geschichte überwinden die Helden schwierige Situationen. Als Absender einer Story solltest du deshalb bereit sein, auch dunkle Themen aufzugreifen.

Nicht jeder ist dazu bereit. Die IANA Hochschule der Medien warnt:

„Besonders schwierig sei es, wenn Unternehmen sich selbst als Helden darstellen wollen. Durch diese Falschinterpretation fehle oft die Bereitschaft, Schwächen oder tragische Elemente aus dem Unternehmen heraus zu entwickeln. Ohne diese Tiefe aber könne keine vollkommene Geschichte entstehen, noch das Unternehmen sympathisch dargestellt werden. Eine weitere Missinterpretation des Storytellings von Unternehmensseite bestehe darin, andere belehren zu wollen. Manipulation und Propaganda solle vermieden werden, indem nicht die Geschichte das Ergebnis zum Ziel habe, sondern eine Bewusstseinsveränderung im Fokus stehe.“

Lesenutzen

Mit einer guten Story verschaffst du deinem Publikum einen einfachen Zugang zu einem vielschichtigen Problem.

Beispiel

Das hatte ich wohl falsch verstanden.

Vergleich und Bewertung von Lösungen

Fünf Artikel-Typen: der Vergleich von Lösungen - Foto zum Artikel
Fünf Artikel-Typen: der Vergleich und die Bewertung von Lösungen

Kennzeichen

Mit einem Vergleich wägst du Lösungen und Möglichkeiten gegeneinander ab. Dabei skizzierst du mit wenigen Sätzen die Varianten und zeigst anschließend die Vor- und Nachteile.

Ähnlich wie bei einer Tipp-Liste hast du es hier weniger mit einem durchkomponierten Artikel zu tun, als mit einer Auflistung.

Erfolgsfaktoren

Die Erfolgsfaktoren der Tipp-Liste gelten weitgehend auch für den Vergleich: Mach es deinem Publikum möglichst einfach und gestalte deinen Vergleich übersichtlich. Mehr noch:

Vergleiche rufen geradezu nach einer formalen Gestaltung. Wenn du willst, kannst du deinen Artikel sogar in einer Tabelle entwerfen. Grafische Mittel werten deinen Vergleich auf: Kleine Grafiken findest du zum Beispiel hier: Get Emoji.

Lesenutzen

Mit einem Vergleich hilfst du deinem Publikum, Lösungen gegeneinander abzuwägen und zu einer Entscheidung zu kommen.

Beispiel

Wie hältst du es mit dem Gendering?

Meinungsartikel

Fünf Artikel-Typen: Meinungsartikel - Foto zum Artikel

Kennzeichen

Gerade in unruhigen Zeiten wünschen sich Menschen Orientierung und wollen ihre Meinung prüfen. Zudem wollen dich deine Kunden kennenlernen und wissen, mit wem sie sich in ein Boot setzen. Meinungsartikel sind deshalb gerade jetzt eine starke Form. Zumal sie zum Dialog einladen. Allerdings können sich kritische Positionen unter die Rückmeldungen mischen.

Niemand mag sich unnütz Watschen einfangen: Wie also gelingt es, kritische Reaktionen abzufedern und die eigene Position überzeugend und gut durchdacht zu präsentieren?

Erfolgsfaktoren

Bei LinkedIn ist mir eine Slidershow von Dr. Adem Mulamustafić zu einem Beispiel von Robert Habeck aufgefallen. Das Thema ist ein wirklich gewichtiges: die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine. Habeck nutzt eine Drei-Schritt-Formel, um seine Position zu erklären und zu verteidigen. Dieser Dreischritt ist als “Trias des Überzeugens nach Aristoteles” bekannt. Eine ausführliche Beschreibung findest du bei Grin “Ethos und Pathos in der Rhetorik des Aristoteles”.

Lesenutzen

Der argumentative Aufbau sorgt dafür, dass sowohl Herz als auch Verstand des Publikums angesprochen wird. Zugleich lädt der Aufbau dazu ein, einen Ausflug in die Argumente der Gegenseite einzubauen und so Verständnis und Respekt anzuzeigen.

Dies scheint mir die Hohe Schule der Rhetorik zu sein.

Selbst habe ich diese Form noch nicht angewendet. Doch angesichts der aktuell verbreiteten Diskussions(un)Kultur finde ich sie so überzeugend und wichtig, dass ich sie hier vorstellen möchte.

Schau dir doch einfach das Original an.

Beispiel

Öffnung für Argumente“ von Dr. Adem Mulamustafić am Beispiel eines Statements von Robert Habeck.

Artikel-Aufbau und Extra-Boni für dich

Mach dir das Schreiben doch leichter: Erhalte diesen Artikel plus Muster für den Aufbau sowie Extra-Tipps für die Zweit-Verwertung und Verstärkung – melde dich einfach zu meinem Newsletter an.

Ich wünsche dir viel Erfolg!

Herzliche Grüße
Kerstin

Content-Hub: So nutzt du deine Inhalte effizient

Content-Hub: So nutzt du deine Inhalte effizient

Nicht mehr. Sondern besser. Vor allem besser zugänglich.

Im B2B-Content Marketing gibt es widersprüchliche Signale:

  • Die New York Times etwa druckt bis heute 80.000 Print-Exemplare pro Tag. Erst seit Kurzem übersteigen die digitalen Verkäufe die traditionellen.
  • Andererseits hat SiriusDecision (heute: Forrester Research) schon vor acht Jahren festgestellt, dass bis zu 67 Prozent der Buyers Journey digital ist. Dazu passend hat das Marktforschungsunternehmen Gartner herausgefunden, dass B2B-Käufer bis zu 27 Prozent ihrer Zeit mit der Online-Recherche verbringen.

Ist B2B-Content-Marketing einfach ein wenig old-fashioned? Wie passt das zusammen?

Digitale Entscheider schätzen digitale Inhalte, auch in Deutschland (Statista). Doch sie entscheiden sich nicht deshalb für bestimmte Formate, weil sie sie schick finden, sondern weil sie für sie vorteilhaft sind.

Content nutzerfreundlich präsentieren

Wir als Content-Anbieter sollten uns darüber klar werden, wie wir unsere Inhalte präsentieren. Hier ein paar Impulse:

Beliebt, aber problematisch: PDFs

Print-Formate verhalten sich zu PDFs wie Präsenz-Trainings zu Online-Events. Klassische Print-Medien wie etwa Magazine einfach eins zu eins als PDFs anzubieten, ist für die Nutzer wenig attraktiv: PDFs lassen sich zum Beispiel am Smartphone schlecht lesen. Zugleich lassen Online-Dokumente ein abwechslungsreiches Angebot aus Text, Ton, Grafik und Bewegtbild zu. Wer seine Inhalte einfach als PDF anbietet, vergibt Chancen.

Blogs: häufig ineffizient

Auch klassische Blogs geraten unter Beschuss. Ein typischer Blog ist ein Publikationsmedium, auf dem mehr oder weniger regelmäßig neue Beiträge erscheinen. Wie auf einer Timeline in den Social Media erscheinen die jüngsten Beiträge oben, die älteren sortieren sich dahinter – und geraten aus dem Sichtfeld der Nutzer.

Wenn du aktuelle Informationen veröffentlichen willst, ist ein klassischer Blog nach wie vor eine gute Lösung. Reichen deine Inhalte jedoch über den Tag hinaus, lohnt es sich, über andere Lösungen nachzudenken.

Die Alternative: Content-Hub

Ab und an bin ich in den Online-Veranstaltungen des Content-Marketing-Institutes zu Gast. Unabhängig vom jeweiligen Sprecher taucht eine Empfehlung immer wieder auf: Präsentiere deine Inhalte so, sodass deine Leser und Kunden einen komfortablen Zugriff darauf haben, und zwar entlang ihrer eigenen Interessen.

Content-Marketer sprechen von Hubs und On24 zeigt, wie so ein Content-Hub aussehen kann.

Beispiel für einen Content-Hub von on24.

Das Beratungsunternehmen Deloitte hat sich für eine aufwändige Variante entschieden – kaum geeignet für Solo-Selbständige. Inspirierend ist das Beispiel dennoch: InsideNow.

Content Hubs können die unterschiedlichsten Formen annehmen. Gut ist, was für deine Leser und Kunden attraktiv ist. Wenn du kreative Ideen hast – nur zu!

Bitte überlege dir:

  • Was müssen deine Kunden wissen, damit sie dein Angebot verstehen und sich positiv für dich entscheiden können?
  • Wie kannst du diese Inhalte attraktiv präsentieren?

Die gute Nachricht: Schreib‘ nicht so viel!

Mit einem Content-Hub bekommt dein Content-Marketing einen anderen Dreh:

Löse dich von der Idee, bis in alle Ewigkeit neue Inhalte produzieren zu müssen.

  • Achte lieber auf langlebige Content-Stücke, die du in regelmäßigen Abständen aktualisierst.
  • Dass junge Leute Videos anschauen und alte Leute lesen, ist so nicht haltbar. Es gibt persönliche Präferenzen und Präferenzen, die der Situation geschuldet sind: Im Auto ein Video anzusehen, geht nun einmal nicht. Deshalb lohnt es sich, deine bewährten Inhalte in verschiedenen Formaten anzubieten.

Immer dann, wenn du ein etwas größeres Content-Stück produzierst und auf deinem künftigen Content-Hub veröffentlichst, schaffst du einen dauerhaften Wert für dein Business. Ich hoffe, dass dich die Aussicht motiviert und du mit einem guten Gefühl deinen Content entwickelst.

Inspiriert von: Four Challenges Marketers must Address to Overcome Content Creation Barriers, by Foleon / Content Marketing Institute / Foto: Canva


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