Schreiben mit KI

Schreiben mit KI

Was tut eine KI? Welche Qualität liefert sie? Und unterstützt sie dich tatsächlich in deinen Zielen?

Seit November 2022 steht die Welt der Content-Ersteller Kopf: Innerhalb weniger Wochen hat ChatGPT den Markt erobert. Ach was: Gestürmt! Alle sprechen darüber. Keiner weiß so ganz genau, wohin die Reise führt. Das Durcheinander ist perfekt.

Einig sind sich die Kommentatoren, dass sich das Schreiben und Texten von Content verändern wird. So muss auch ich mich fragen, wie ich mich zu automatisch erstellten Inhalten verhalten will: Wenn Software-erstellte Texte günstiger und inhaltlich womöglich sogar besser sind als meine, bin ich es meinen Kunden schuldig, sie einzusetzen. 

Doch was heißt „gut“ bei Content-Marketing-Texten? Wodurch zeichnet sich ein hochwertiger Artikel aus? Unterstützen mich die Software-Lösungen darin? 

Ich habe Informationen gesammelt, sortiert und eigene Tests gemacht. Die Ergebnisse findest du weiter unten. Sie bilden einen Stand von Januar 2023 ab.

Was ist das – ein „guter Artikel“?

KI-erstellter Content beeindruckt die Benutzer mit schöner, gut lesbarer Sprache. Doch ist es das, worauf es ankommt? Von gutem Content erwarte ich mehr. Hier ist mein Vorschlag:

Gut lesbare Sprache
Hochwertige Content-Stücke sollten angenehm und leicht zu lesen sein.

Sachlich richtig
Die Inhalte sollten sachlich richtig sein.

Entspricht dem eigenen Weltbild
Content soll nicht nur etwas von meinem Fach erzählen, sondern auch von mir – dem Absender. Kunden wollen wissen, mit wem sie sich verbinden, wenn sie uns buchen. Deshalb ist das eigene Weltbild ein wichtiger Teil der Kommunikation – und unsere Texte sollten uns in dieser Frage richtig repräsentieren. 

Unterstützt die eigenen Ziele
Wenn wir Content erstellen und veröffentlichen, wollen wir etwas damit erreichen, wie Sichtbarkeit, die Beziehung zu unseren Kunden entwickeln, ein gutes Ranking bei Google und anderes mehr. Schafft KI-generierter Content das?

Was ist ChatGPT?

Alle reden von ChatGPT. Doch was ist das eigentlich? Der Fachverlag für IT-Technologie heise erklärt auf seinem Portal heise online

ChatGPT (Generative Pretrained Transformer) ist ein Chatbot, der auf Spracheingabe antwortet, fast wie ein Mensch. Dazu „durchsucht eine große Menge bereitgestellter Textdateien und versucht, daraus einen neuen Text“ zu entwerfen. Die KI sucht nach Sprach-Mustern und versucht, die „beste Antwort zu erraten, die am wahrscheinlichsten auf die Nutzeranfrage passt“. 

Der Chatbot ChatGPT wird mit der Zeit besser. Er wird „mithilfe zweier Arten des sogenannten bestärkenden Lernens trainiert: RLHF (Reinforcement Learning from Human Feedback) und PPO (Proximal Policy Optimization)“.  ChatGPT „nutzt zur Textein- und -ausgabe den KI-Algorithmus GPT-3.5, eine verbesserte Version von GPT-3, die beide von OpenAI stammt“ (Wikipedia).

GPT-3 ist ein auto-regressives Sprachmodell … Es basiert auf einem gigantischen neuronalen Netz mit 175 Millionen Synapsen und kann unter minimalen Vorgaben selbstständig Texte hinzufügen und verfassen. Es ist der größte Natural Language Processing Transformer (NLP), der menschliche Denk- und Argumentationsmuster genau und effektiv reproduzieren kann. … Seit seiner Einführung im Jahr 2020 generiert GPT-3 durchschnittlich 4,5 Millionen Wörter pro Tag und wird von mehr als 300 Anwendungen genutzt

Webseite der Firma „neuroflash“

GPT 3.5 ist eine Technologie. Sie ist seit November 22 auf dem Markt. ChatGPT ist eine Anwendung, die diese Technologie nutzt.

Lösungen jenseits von ChatGPT

Der Bot, der zurzeit so sehr Furore macht, ist nicht die einzige Software-Anwendung für Content-Produzenten. Jens Polomski hat einige Tools getestet. Seine Favoriten sind:

Im Test waren insgesamt sechs Tools. Wenn du dir die einzelnen Ergebnisse und die übrigen Tools ansehen willst, geht es hier weiter: Die 6 besten KI-Text Generatoren für 2023 (auch kostenlos)

Der Praxis-Test

Test 1: Welche Probleme haben Solo-Selbstständige?

Das Textoriginal

Ich habe ChatGPT nach den Problemen von Solo-Selbstständigen gefragt:

Welche Probleme haben Solo-Selbstständige? (Übersetzung)

Solo-Selbstständige können mit einer Vielzahl von Problemen konfrontiert sein, darunter:

  • Finanzielle Instabilität: Ohne ein regelmäßiges Einkommen oder Sozialleistungen haben Selbstständige oft Schwierigkeiten, über die Runden zu kommen.
  • Begrenzte Möglichkeiten zur Vernetzung: Ohne ein Team oder Kollegen haben Selbstständige weniger Möglichkeiten, potenzielle Kunden oder Mitarbeiter zu treffen und Kontakte zu knüpfen.
  • Fehlende Sozialleistungen: Selbstständige haben möglicherweise keinen Zugang zu Leistungen wie Krankenversicherung, Altersvorsorge und bezahlter Freizeit.
  • Schwierige Trennung von Arbeit und Privatleben: Ohne klare Grenzen fällt es Selbstständigen oft schwer, sich von der Arbeit zu trennen und ein gesundes Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben zu finden.
  • Schwierigkeiten mit Zeitmanagement und Organisation: Ohne einen festen Zeitplan oder eine feste Struktur fällt es Selbstständigen möglicherweise schwer, ihre Zeit effektiv zu verwalten und organisiert zu bleiben.
  • Begrenzter Zugang zu Ressourcen und Unterstützung: Selbständige haben möglicherweise nicht die Ressourcen und die Unterstützung zur Verfügung, die Angestellte eines Unternehmens haben.

Die Einordnung

Was sagst du: Das hört sich nicht schlecht an, richtig? Weiter oben hatte ich ein Bewertungsmuster vorgegeben. Gehen wir das einmal durch:

Gut lesbare Sprache:

Was du siehst, ist der Original-Text, ohne jede Änderung. Beeindruckend. Auf jeden Fall ist das Ergebnis sehr gut lesbar. Punkt für ChatGPT.

Sachlich richtig:

Die Richtigkeit der Fakten müssen wir Anwender selbst prüfen. Der Hersteller Open AI übernimmt keine Gewähr. Hier allerdings finde ich keine Fehler. Also auch die sachliche Richtigkeit ist in Ordnung.

Entspricht dem eigenen Weltbild:

Die Software ist so gut, wie die Daten, auf der sie trainiert ist. Von Fall zu Fall kann es vorkommen, dass der Chatbot Vorurteile oder Stereotype aufgreift. Auch das müssen wir, die Anwender, prüfen. Hier ist alles in Ordnung.

Etwas anderes sitzt mir allerdings quer: Formal kaufen Kunden unsere Leistungen wie Coaching, Beratung oder Training. Tatsächlich aber suchen sie nach einer Transformation. Sie wollen etwas haben, das wir bereits besitzen, wie persönliche Souveränität, Sicherheit im Umgang mit sozialen Medien, Selbstbewusstsein, Freude am Beruf, Ankommen und anderes mehr. Diese Qualität fehlt dem Textentwurf. Er ist sachlich richtig, aber kalt.

Würde ich diesen Textentwurf tatsächlich nutzen, würde ich ihn ergänzen, vielleicht so:

  • Mit einer einleitenden Story.
  • Passen wirklich alle aufgeführten Punkte zu meinem Business? Was kann und sollte raus?
  • Welche Punkte fehlen nach meiner Erfahrung? Wie sieht es zum Beispiel damit aus, dass wir Selbstständigen mit Leistungsschwankungen umgehen müssen?
  • Die Bedeutung der aufgeführten Punkte könnte man nach Bedeutung gewichten oder Praxisbeispiele einfügen.
Unterstützt die eigenen Ziele:

Die Textziele waren im Test nicht definiert. Was dabei herauskommt, sieht man hier: Wollte ich den Entwurf etwa bei LinkedIn einstellen, würde er sicher durchfallen. Es fehlt im nicht nur die Persönlichkeit. Er lädt auch nicht zum Dialog ein. Ich meine: Alle Inhalte sind richtig. Aber was sollte jemand dazu sagen? Wir lernen: Beim Arbeiten mit einer KI kommt es darauf an, richtig zu fragen.

Test 2: Wie schaffen es Coachs, lukrative Aufträge abzuschließen?

Wie gelingt es Trainern, lukrative Verträge abzuschließen? (Übersetzung)

Coaches können lukrative Verträge gewinnen, indem sie eine Reihe von Strategien anwenden, darunter:

  • Networking: Der Aufbau von Beziehungen zu potenziellen Kunden und Kontakten in der Branche kann Coaches helfen, Sichtbarkeit zu erlangen und Zugang zu neuen Möglichkeiten zu bekommen.
  • Marketing und Markenbildung: Die Schaffung einer starken persönlichen Marke und die Anwendung effektiver Marketingstrategien können Coaches dabei helfen, neue Kunden zu gewinnen und sich auf dem umkämpften Coaching-Markt abzuheben.
  • Spezialisierung: Durch die Konzentration auf eine bestimmte Nische oder Branche können sich Coaches als Experten auf ihrem Gebiet positionieren und ihre Attraktivität für potenzielle Kunden erhöhen.
  • Nachgewiesene Erfolgsbilanz: Der Nachweis einer erfolgreichen Coaching-Tätigkeit kann Coaches helfen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen bei potenziellen Kunden aufzubauen.
  • Einen guten Ruf aufbauen: Ein guter Ruf und Mund-zu-Mund-Propaganda können für Coaches, die neue Aufträge gewinnen wollen, ein wirkungsvolles Instrument sein.
  • Anbieten einer Reihe von Dienstleistungen: Coaches können zusätzliche Dienstleistungen wie Schulung, Beratung und Mentoring anbieten, um ihr Wertversprechen zu erhöhen und potenzielle Kunden anzusprechen.
  • Aufbau einer starken Online-Präsenz: Mit einer professionellen Website, aktiven Konten in den sozialen Medien und positiven Online-Bewertungen können Coaches ein breiteres Publikum erreichen und mehr Kunden anziehen.
  • Zusammenarbeit mit anderen Fachleuten der Branche: Der Aufbau strategischer Partnerschaften mit anderen Fachleuten wie Therapeuten, Beratern oder Trainern kann Coaches dabei helfen, ihre Präsenz zu erhöhen und neue Kunden zu erreichen.

Die Einordnung

Auch dieser Textentwurf liest sich richtig gut.

Gut lesbare Sprache:

Alles richtig. Einmal mehr Punkt für ChatGPT.

Sachlich richtig:

Ja. Stimmt.

Entspricht dem eigenen Weltbild:

Keine Vorurteile oder Stereotype. Doch auch dieser Text ist mir zu kalt.

Unterstützt die eigenen Ziele:
  • Was erzählt dieser Text von seinem Absender? Nichts. Nach meiner Einschätzung wird er diesen nicht darin unterstützen, eine starke Bindung zu seinen Leserinnen und Lesern aufzubauen.
  • Er ist nicht SEO-optimiert. Das allerdings hatte ich beim Testen auch nicht angefragt.
  • Unterstützt der Text den Aufbau eines Expertenstatus? Ich meine: Er schadet nicht. Inspirierend finde ich ihn allerdings auch nicht.

Chancen: KI sinnvoll einsetzen

Eine KI leistet wertvolle Hilfe bei der Recherche und Vorbereitung von Artikeln

  • Mithilfe einer Recherche kannst du abfragen, was die Welt bereits zu einer Frage weiß und sich erzählt. Die KI wirft ihre Antworten in einer gut strukturierten Weise aus. Im Vergleich dazu ist die Recherche bei Google viel mühsamer, weil du dich durch alle Suchtreffer arbeiten und die Ergebnisse bewerten musst.
  • Eine KI entwirft Vorlagen für Artikel, Webseiten-Texte, Verkaufstexte, Produktbeschreibungen, Social-Media-Posts und anderes mehr. Diese Entwürfe sind hilfreich, weil sie Texten von vornherein eine Struktur geben.

Auf keinen Fall solltest du sie jedoch ohne Prüfung und Korrektur publizieren.

  • Achte darauf, dass die Fakten stimmen.
  • Prüfe den Entwurf auf Stereotype und Vorurteile.
  • Überlege dir, ob die ausgeworfenen Ergebnisse mit deiner Expertise übereinstimmen. Vielleicht solltest du einen Teil streichen?
  • Denke außerdem darüber nach, was eventuell fehlt.

Die KI kann außerdem:

  • Die Leseransprache von „du“ nach „Sie“ verändern.
  • Texte gendern.
  • Eine Zusammenfassung eines umfangreichen Textes erstellen.
  • Die typischen Probleme einer Zielgruppe abfragen.
  • Ideen für neue Inhalte entwickeln.
  • Grammatik und Stil verbessern. 
  • Bei einer Schreibblockade helfen.
  • Eine Gliederung zu einem Artikel vorschlagen.
  • Produktnamen entwerfen.

Und vieles andere mehr.

Insgesamt sollten wir alle lernen, gezielte Fragen zu stellen. Die Qualität der Ergebnisse hängt stark davon ab, wie wir die KI nutzen.

Und Grenzen: Wie gut erreichst du mit einer KI deine Ziele?

Bedingte Freundschaft: Google und KI

Hinsichtlich der Frage, wie Google mit KI-Texten verfährt, habe ich unterschiedliche Meinungen gefunden. Einige behaupte, Google würde KI-Texte abstrafen, andere machen gute Erfahrungen hinsichtlich des Rankings.

Die Zeitschrift t3n digital pioneers sieht die Frage differenziert (Januar 2023). Sie verweist auf einen Tweet aus dem Hause Google. Dort heißt es: Texte, die allein auf ein gutes Ranking abzielen, ohne echten Gewinn für die Nutzer, werden abgestraft. Sind die Texte sinnvoll und hilfreich, schadet KI nicht.

Google Spam Policy: KI generated Content.

Auch der SEO-Experte Sistrix sieht es so. Doch auch die Experten geben sich vorsichtig. Es ist viel in Bewegung. Ihre positiven Ergebnisse beziehen sich auf Tests mit Content, die sie kürzlich durchgeführt haben. 

Was Google von hochwertigem Content erwartet, wird in der Dokumentation zur Google Suche erklärt:

Du siehst: Google belohnt Original-Inhalte mit hohem Lesenutzen. Wenn dir ein gutes Google-Ranking wichtig ist, solltest du KI-Entwürfe sorgfältig aufarbeiten und mit eigenen Inhalten anreichern.

Die Beziehung zum Kunden entwickeln

In unserem beratungsnahen Business zählt der Nasenfaktor ganz besonders. Egal, ob Video, Social-Media-Posts oder Artikel: Content hat stets die Aufgabe, die Aufmerksamkeit zu wecken und unseren Kunden ein Gefühl dafür zu geben, wer wir sind und wie es sein wird, mit uns zu arbeiten. 

Guter Content lebt deshalb von Empathie und fühlbarer Nähe zum echten Leben unserer Kunden. In diesem Punkt haben die KI-Entwürfe deutliche Schwächen:

Holzantenne: KI und die Empathie

Wärme und Persönlichkeit gehören nicht zu den Stärken der KI-Entwürfe. Weiter oben konntest du dich selbst davon überzeugen. Content-Marketing-Experte Michael Brenner sagt:

Was Sie von GPT (und ähnlichen Programmen) erhalten, ist eine genaue, aber allgemeine Zusammenfassung dessen, was bereits zu einem Thema gesagt wurde, und kein Beitrag, der speziell geschrieben wurde, um Ihrem Publikum neue Perspektiven zu bieten.“

Michael Brenner, How To Use AI-Generated Content the Right Way (and Avoid the Downsides), Content Marketing Institute.

Was treibt deine Leser und Leserinnen um? Den Bedarf treffen.

Text-KI ist – Stand heute – wirklich gut darin, bestehende Texte auszuwerten und zusammenzufassen. Knowhow-Texte wie „Die sieben Säulen der Resilienz“ oder „Was macht ein gutes Training aus?“ oder „Wie fange ich einen Blog an?“ schafft die KI richtig gut.

Know-how ist gut ….

Solche Know-how-Stücke sind gewohnheitsmäßig Teil des Content-Programms. Doch schon vor dem Markteintritt von GTP 3.5 war es fragwürdig, einen Schwerpunkt auf solche Inhalte zu legen, denn:

  • Um fachliche Inhalte zu recherchieren, nutzen wir gerne Wikipedia oder andere Plattformen, denen wir vertrauen. Beispiele sind Haufe Verlag oder heise online. Und weshalb sollten Nutzer in Zukunft überhaupt eine Suchmaschine nutzen, wenn sie sich einfach ein Konto bei ChatGPT einrichten können?
  • Google wirft schon länger Inhalte direkt in der Suchergebnisliste aus. Es besteht die Gefahr, dass die Google-Benutzer mit der Antwort zufrieden sind und die dahinterstehende Webseite gar nicht mehr benutzen. 
  • Rein fachliche Inhalte erzählen nichts davon, wer wir sind und wie wir arbeiten.
… Erfahrungen und Einordnungen sind besser.

Dabei sind unsere Erfahrungen und Einschätzungen ein höchst spannender Teil unserer Kommunikation. Bei den Content-Marketing-Experten geht das Wort vom „Kontext herstellen“ um: Es ist nichts Falsches daran, die sieben Säulen der Resilienz zu erklären – um beim Beispiel zu bleiben. Doch Kunden wollen noch mehr wissen: Wie sich unser Thema in ihrem Leben zeigt. Wie sie ihre Ziele erreichen können. Ob sie mit unserem Thema überhaupt etwas zu tun haben. Welche Erfahrungen wir selbst gemacht haben.

Und sie wollen es genau wissen: Führungskräfte, junge Mütter, Lehrer und Lehrerinnen schätzen es, wenn unsere Content-Beispiele ihren Alltag widerspiegeln und sie spüren, dass wir sie verstehen. Deshalb gilt auch hier:

Nutze KI-generierte Texte gerne als Entwurf. Doch du solltest sie an den Bedarf deiner Kunden anpassen.

Deinen Experten-Status stärken

Dank einer KI-Software kann jeder von uns zu fast jedem Thema einen halbwegs vernünftigen Artikel verfassen – mit vielfältigen und zum Teil gravierenden Folgen: Die Universitäten etwa schlagen Alarm, weil sie befürchten, dass ihre Studenten diese Möglichkeit gerne und umfassend für ihre Hausarbeiten und Abschlussarbeiten nutzen. 

Hierin liegt ein echtes Problem. Wir alle wollen sicher sein in Hinblick auf: 

  • Fake News.
  • Die inhaltlichen Quellen.
  • Den ursprünglichen Absender der Inhalte. 

Ist der offiziell genannte Absender eines Content-Stücks wirklich ein Experte in seinem Fach? Ghostwriter gab es schon immer. Doch zusammen mit der KI bekommt die Frage einen gewaltigen Schub: Inwiefern unterstützen Texte überhaupt noch unseren Experten-Status? 

Zusammen mit der KI gerät das Medium Text in eine Vertrauenskrise. Nicht ohne Grund existiert zum Markt für die KI-gestützte Texterstellung eine Art Gegenmarkt: also Detektoren von KI-Texten. 

Verlasse dich, wenn möglich, nicht nur auf das Medium Text. In Videos, Workshops und LiveEvents haben deine Fans und Follower die Gelegenheit, sich zu erleben und sich von deiner Expertise zu überzeugen.

Fazit

Meine Empfehlung bisher ist diese:

  • Setze weniger auf Inhalte im Stil von Wikipedia („Definiere: XYZ“), sondern berichte von deinen Erfahrungen und Positionen. Wenn du dich etwa mit Resilienz beschäftigst, würde ich gerne wissen, wie du Kunden über Schwierigkeiten hinweg hilfst oder welche Tools du benutzt, weshalb du sie ausgewählt hast und wann du sie einsetzt.
  • Achte darauf, auf den tatsächlichen Bedarf deiner Leser und Leserinnen einzugehen: punktgenau, detailliert. Dies ist der Schlüssel für das Gefühl von Nähe, das dein Publikum im besten Fall zu dir entwickelt. Man kann es nicht oft genug betonen, denn wir werden uns voraussichtlich mit einer Flut von mittelmäßigem Content gegenübergestellt sehen.
  • Mische in deiner Kommunikation Text mit Bewegtbild oder Live-Events. Setze verstärkt auf Trusts wie Referenzen, Bewertungen (Sternchen) oder Artikel in renommierten Zeitschriften.
  • Lerne, mit der KI umzugehen. Nach meiner Erwartung wird sich Textkompetenz in Zukunft darin zeigen, die KI zielführend zu fragen und dem Textentwurf ein menschliches Gesicht zu geben.

Ich bin gespannt, ob wir uns bewusst umgangssprachlich schreiben, um uns von der KI abzuheben. Es ist noch so viel in Bewegung! Wir müssen sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Es bleibt spannend!


Übrigens: Am 24. Februar 2023 beginnt das nächste Praxis-Camp: Die Bühne betreten: klar, sicher und anziehend, mit Social-Media-Posts, Blog, Newsletter und Freebie. Wenn’s dich interessiert: Hier findest du mehr zum Programm: KLASSE CONTENT.

Vier Tipps für schöne und gut lesbare Texte

Vier Tipps für schöne und gut lesbare Texte

Es gibt diese Texte – durch die gleitest du als Leser*in hindurch, weich und ohne zu stolpern. Bist du am Ende angelangt, tut es dir fast schon leid.

So schön möchte ich am liebsten immer schreiben. Manchmal gelingt es. Was mir an guten Tagen hilft, habe ich hier zusammengestellt.

Sorge für dich

Schöne Texte gelingen dir am ehesten, wenn du mit dir und der Welt im Reinen bist. Schreiben ist nun einmal Kommunikation und deine Texte transportieren deine Stimmung. Ärger und Zorn stehen dem schönen Denken und Schreiben im Weg. Auch Übermüdung und ständige Unterbrechungen sind echte Störenfriede.

Schreibe einfach.

Versuche, es deinen Leser*innen leicht zu machen. Ein klarer Aufbau und ein erkennbares Fazit sind der erste Schritt. Der zweite Schritt liegt im konsequenten Vereinfachen: einfache Worte, einfache Sätze, einfache Bilder.

Versuche nicht, kunstvoll oder gedrechselt zu schreiben. Die Suche nach dem richtigen Wort, die Präzision, trägt dich weiter. Vertraue insgesamt deinem Wortschatz.

Der kürzlich verstorbene Wolf Schneider gilt bei den Textern als der Stil-Papst. Schau dich doch einmal bei seinen TikTok-Videos um und lass dich inspirieren: Wolf Schneider bei TikTok.

Schreibe zugewandt.

Stell dir vor, du sitzt mit einem Kunden an einem Tisch. Wie sprichst du mit ihm oder ihr? Versuche, diese innere Haltung in deine Texte zu übertragen und sprich deine Leser*innen mit „Du“ oder „Sie“ an.

Ob du dabei humorvoll, frech und provozierende auftrittst oder unterstützend und wohlwollend, ist deine Sache. Viele Varianten sind denkbar. Deine Persönlichkeit drückt sich auch in deinem Sprachstil aus.

Dosiere die Lautstärke.

Ein deftiger Spruch unter Freunden – sicher hast du auch schon einmal einen herausgehauen. Das ist in Ordnung. Deine Freunde kennen dich und sie sind Zeuge der Situation, in der du deiner Emotion Raum gibst. Sie können deinen Ausbruch einordnen.

Texte im Weg hingegen stehen für sich allein. Ohne Kontext.

Deine Leser*innen haben nichts anderes als deine Worte. Das geschriebene Wort wirkt stärker und härter als das gesprochene. Achte deshalb auf die Lautstärke und reguliere sie etwas herunter – sofern du dich nicht gerade mit „klarer Kante“ positionieren möchtest.


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Alles schon geschrieben?

Alles schon geschrieben?

Weshalb Schreiben dennoch lohnt und wie du den Unterschied machst.

Ich bin sprachlos 😳. Die Leserin möchte unbedingt mit mir arbeiten. Sie hat mein Buch „Der Website-Coach“ gelesen und findet es klasse.

„Es ist aber schon etwas in die Jahre gekommen“, wende ich vorsichtig ein. – „Da warst du aber sehr progressiv mit deinem Konzept. Tolle praktische Ideen!“

So geht das fast eine halbe Stunde.

👉 Gibt es ausführlichere Literatur zur Gestaltung von Webseiten? – Ja.
👉 Gibt es Profis, die in den Teilbereichen tiefer eintauchen als ich (SEO, Technik & Co.)? – Ja.

Es ist alles schon geschrieben worden. Auch ausführlicher. Die Kundin mag jedoch meinen Stil: Wie ich das Projekt „Webseite“ strukturiere. Worauf ich den Blick lenke. Die Praxis-Tipps am Rande.

Ich hatte nie vor, alles zu erzählen, sondern das, was Selbstständige wissen müssen, um das Projekt zu steuern oder selbst umzusetzen.

Das ist der Punkt, wenn du dich fragst, weshalb du auch noch schreiben solltest, wo doch alles gesagt ist:

Du hast deinen eigenen Blick auf die Welt und dein Thema. Texte wie Artikel oder Bücher sind Möglichkeiten, diesen Blick für andere zugänglich zu machen.

Wann solltest du anfangen, zu schreiben? Die beste Zeit ist jetzt 👍 !


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Artikel versiebt – und jetzt?

Artikel versiebt – und jetzt?

Artikel versiebt? Weshalb die Risiken anders liegen, als du denkst und was du tun kannst.

Viele Content-Creators am Start machen sich Sorgen, dass sie mit ihrem Content eine schwache Figur machen könnten.

Das kann ich gut verstehen. Ich erinnere mich an meine Anfänge und meine Aufregung, wenn ich den Senden-Button gedrückt hatte. Doch rückblickend muss ich sagen: alles halb so wild. Was kann wirklich passieren?

Sagen wir, du bist Selbstständiger in Training oder Beratung. Du bist nicht gerade aktiv in der Politik oder hast ein anderes Thema, das die Emotionen hochschlagen lässt.

Artikel versiebt – es ist passiert: Drei Sorgen und was jeweils zu tun ist

Keiner liest deinen Artikel

Du hast dir Mühe gegeben und Zeit investiert – und die Resonanz liegt bei null. Irgendwie interessiert dein Thema keinen. Das große Schweigen ist nicht schön. Es wird jedoch nichts Dramatisches passieren.

Die Fülle im Netz ist gewaltig. Wenn dein Artikel an deinen Leser*innen vorbeigeht, lesen sie ihn eben nicht.

Wenn niemand auf deinen Artikel reagiert und du annehmen musst, dass du deinen Artikel versiebt hast, versuche die Ursachen herauszufinden: Ist das Thema deinen Kunden „nah“? Spricht es ihnen aus dem Herzen?

  • Geht es auf ihre Wünsche, Fragen und Sorgen ein?
  • Hilft dein Content deinen Lesern, ihre Situation einzuordnen oder ein Problem zu lösen?
  • Gibt er ihnen einen Eindruck davon, wie es ist, mit dir zu arbeiten?

Solltest du jedes Mal „Nein“ sagen, prüfe dein Thema.

Menschen lesen eine Menge, wenn sie das Lese-Angebot als nützlich einschätzen. Sorge dafür, dass sich dein Content für deine Leser*innen lohnt.

Oder liegt es an der Überschrift? Dies ist die Möglichkeit zwei. Die Überschrift ist so etwas wie der eingebaute Anzeigenteil eines jeden Artikels: Sie ist das Erste, was dein Leser sieht. Anhand der Überschrift entscheidet er, ob es sich für ihn lohnt, in deinen Artikel einzusteigen. (Lies weiter unter Headlines für Blog, Social Media und Google: So entwirfst du sie mit leichter Hand.)

Eine schwache Überschrift untergräbt den Erfolg eines ansonsten großartigen Artikels.

Dritte Möglichkeit: Dein Artikel ist noch nicht in deinem Netzwerk angekommen. Dein Artikel findet reichlich Leser, wenn ihn andere in ihren Netzwerken empfehlen. Wichtig ist, dass Menschen aus deinem Netzwerk auf deinen Artikel aufmerksam werden und eine Leseempfehlung bei LinkedIn, Facebook & Co. aussprechen.

Daraus ergeben sich als Handlungsmöglichkeiten für dich:

  • Habe Geduld! Kündige deinen Artikel noch einmal in deinen Netzwerken an. Deine besten Empfehlungsgeber waren vielleicht offline, als du deinen Artikel publiziert hast.
  • Mache dich unabhängig vom Zufall und sprich gute (!) Bekannte mit der Bitte an, deinen Artikel wohlwollend zu lesen und weiterzugeben.
  • Experimentiere mit unterschiedlichen Postings: Schreibe mehrere Posting-Texte als Ankündigung für deinen Artikel und beobachte, welcher die meisten Reaktionen bewirkt.
  • Und korrigiere den möglicherweise versiebten Artikel. Die Möglichkeit, Artikel nach der Veröffentlichung anzupassen, besteht immer.

Fiese Kommentare

Du stehst noch am Anfang und dein Netzwerk ist klein? Komfortabel ist das nicht, doch für die geringe Leserzahl gibt es dann eine gute Erklärung. Bleibe am Ball und baue dir dein Netzwerk auf.

Die Angst vor negativen Kommentaren ist eine der größten Sorgen bei Content-Creators am Start. Man kann es nicht oft genug sagen: Auf deinem Kanal bist du der Chef oder die Chefin. Unsachliche, blöde, beleidigende oder unhöfliche Kommentare brauchst du auf deinem Blog nicht freizuschalten! In den Social Media kannst du unangenehme Zeitgenossen blockieren. In den vielen Jahren, die ich schon blogge, ist mir übrigens noch niemand wirklich dumm gekommen. Das hat einen Grund: Keiner gerät wegen Tipps für Content-Marketing und Bloggen aus der Fassung.

Die Gefahr für unangemessen negative Reaktionen steigt in dem Maße, wie du dich weltanschaulich-polarisierenden Themen zuwendest und die Leserzahl steigt. Du hast es in der Hand: Die Themen wählst du!

Falls jemand jedoch berechtigte Kritik äußert, solltest du das aushalten. Das gehört zum guten Ton. Auch wenn es dich wurmt: Bedanke dich für den Impuls und gehe zur Tagesordnung über. Während du dich noch beschämt fühlst oder dich ärgerst, sind die anderen mit dem Kopf schon beim nächsten Thema. Mache also möglichst wenig Wind. Dann fällst du am wenigsten auf.

Übrigens: Das Faktenkontor und na news aktuell haben PR-Profis nach den wichtigsten Ursachen für Kommunikationskrisen gefragt: Das Vertuschen eigener Fehler ist mit deutlichem Abstand der wichtigste Auslöser!

Große Auflösung

Dein Artikel wirkt sich negativ auf dein Image aus

Stellen wir uns vor, ein Personalentscheider liest deinen Artikel und mag ihn nicht. Er hält ihn für schlecht.

  • Ist der Artikel wirklich schlecht oder vertritt der Entscheider eine andere Weltanschauung? Wenn letzteres gilt, hast du womöglich sogar Glück gehabt und bist um eine kräftezehrende, unangenehme Verhandlung mit ungewissem Ausgang herumgekommen.
  • Ist dein Artikel tatsächlich inhaltlich fragwürdig? Das wäre allerdings übel! Halte dich an Themen, bei denen du fachlich fest im Sattel sitzt.
  • Ein Leser hätte sehr wohl als Kunde zu dir gepasst, doch er erkennt dich nicht als den Richtigen oder die Richtige. Auch das ist ein echtes Übel! Tritt einen Schritt zurück und beschäftige dich mit den Fragen, Themen und Wünschen deiner Kunden.

Auch das gibt es: Content, den du einmal richtig fandest, passt jetzt nicht mehr zu dir: Du hast deine Meinung geändert. Die Welt dreht sich nun einmal und du mit ihr. Ob seit der Veröffentlichung zwei Wochen oder drei Jahre vergangen sind: Content auf deiner Webseite, zu dem du nicht mehr stehst, darfst du löschen. Das solltest du sogar. Prüfe regelmäßig deine Publikationen, die du freigeschaltet hast.

Das größte Risiko …

Du merkst: Selbst wenn du einen Artikel versiebt hast, kann fast alles geheilt werden. Auf Dauer schlimm wäre es, von Dingen zu schreiben, von denen du keine Ahnung hast. Dass das keine gute Idee ist, versteht sich allerdings von selbst.

Eine viel größere Gefahr liegt darin, dauerhaft an den Leser*innen vorbeizuschreiben.

Von der Hand zu weisen, ist dies nicht: Selbst etablierte Unternehmen wissen oft nicht genau, was ihre Kunden beschäftigt.

Ich vermute, dass in dem Nicht-Genau-Wissen, was die Kunden lesen wollen, ein großer Teil der Verunsicherung liegt, die viele beim Schreiben spüren. Doch auch dieses Risiko kannst du steuern, indem du mit deinen Kunden sprichst und sie fragst, wo bei ihnen der Schuh drückt.

Artikel erstmals veröffentlicht am 2. Oktober 2019. Update am 30. September 2022.


Übrigens: Am 24. Februar 2023 beginnt das nächste Praxis-Camp: Die Bühne betreten: klar, sicher und anziehend, mit Social-Media-Posts, Blog, Newsletter und Freebie. Wenn’s dich interessiert: Hier findest du mehr zum Programm: KLASSE CONTENT.

Schreiben ist so schön einfach. Nicht?

Schreiben ist so schön einfach. Nicht?

Heute muss ich mal ein Loblied auf das Schreiben singen 👍.

Für meinen Artikel-Schreib-Kurs möchte ich Videos drehen. Damit sich die Teilnehmenden nicht so allein fühlen. Das habe ich mir so ausgedacht.

Ich mache also erste Versuche mit meiner Webcam: schrecklicher Ton, unscharfes Bild, das Licht von draußen wechselt ständig. Geht gar nicht 🤨.

  • Zuerst kaufe ich drei Soft-Boxen für gutes und gleichmäßiges Licht. Das funktioniert prima, allerdings turne ich nun in Schlangenbewegungen durch mein Arbeitszimmer. Bisher kam es mir immer großzügig vor. Jetzt ist es eng hier 🤪. 
  • Ich versuche, mein Smartphone mit dem Steck-Mikro zu verbinden. Das eine ist ein Jahr alt, das andere drei. Oh, ich Naivling! Wie hatte ich nur hoffen können, dass alt und neu zusammenpassen! Die Steckverbindungen haben sich verändert. 🥴
  • Danach suche ich nach einem Adapter. Ja, ich benutze so etwas. Weil es mich stört, so viel Elektroschrott zu produzieren. Und siehe da: Smartphone und Mikro können verbunden werden. Der Stecker schnappt ein.
  • Das mit dem Ton funktioniert immer noch nicht. Was jetzt? 🤔
  • Zum Glück ist der Mann an meiner Seite versierter IT-Profi. Und es kommt heraus: Der Adapter eignet sich für Kopfhörer, nicht aber für Mikros. 
  • Wir kombinieren alle Geräte des Haushalts, und das sind nicht wenige. Nichts passt. Das alte Mikro bringe ich mit nichts zum Laufen. Ich bestelle ein neues.
  • Wir haben noch nicht darüber gesprochen, dass Videos einen Plan für den Inhalt und die Inszenierung benötigen. Dass man sich selbst einigermaßen geordnet und ausgeschlafen präsentieren will. Und dass Videos geschnitten werden müssen. Und, ach ja. Ein bisschen Bildmaterial lockert die Sache erheblich auf. 

Ich lass mich nicht abbringen, versteht mich recht. Mir geht es um etwas anderes:

Ist Schreiben schwierig? In den letzten Tagen hatte ich das Gespräch mehrfach. Ich empfinde Schreiben als geradezu progressiv, weil ressourcenschonend und minimalistisch. Wie siehst du das?


Übrigens: Am 24. Februar 2023 beginnt das nächste Praxis-Camp: Die Bühne betreten: klar, sicher und anziehend, mit Social-Media-Posts, Blog, Newsletter und Freebie. Wenn’s dich interessiert: Hier findest du mehr zum Programm: KLASSE CONTENT.